Regionalliga

Fußball | Regionalliga Nordost : Zwickau Opfer der Remis-Spezialisten

17. Spieltag

Auch der FSV Zwickau ist den Remis-Spezialisten vom Berliner AK zum Opfer gefallen. Mehr als über ein 0:0 kamen die Ziegner-Schützlinge am Sonnabend nicht hinaus. Für die Zuschauer war es keine leichte Kost, was die Trainer erstaunlicher Weise ganz anders sahen.

Bei den Zwickauern war Kellig in der Woche angeschlagen und nahm erst einmal auf der Bank Platz. Für ihn gab der junge Hölzel sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Die Berliner mussten auf ihren Pokalhelden Cakmak verzichten. Zur Erinnerung: Der Deutsch-Türke hatte Bundesligist Hoffenheim fast im Alleingang aus dem Wettbewerb gekickt.

Ordentliche Zwickauer Anfangsphase

Pressekonferenz FSV Zwickau BAK
Auf der PK: FSV-Coach Ziegner (li.) und BAK-Trainer Härtel (re.) fanden das Spiel gar nicht so schlecht.

Zum Spiel. Ein bisschen glitschig war's: Ansonsten präsentierte sich der Platz in einem ansprechenden Zustand. Die Gastgeber legten gleich ordentlich los. Röhr zog aus 20 Metern ab und sorgte in der vierten Minute für das erste Achtungszeichen. Berlins Schlussmann Kisiel war auf dem Posten und klärte zur Ecke. Nach knapp einer Viertelstunde versuchte es Frick mit einem Schuss: Wieder vereitelte der BAK-Keeper die Möglichkeit. Hatte Zwickau damit sein Pulver verschossen? Die Ziegner-Schützlinge hatten zwar das Spiel unter Kontrolle und eindeutig mehr Ballbesitz, doch nach vorn ging wenig. Immer wieder bissen sich die FSV-Spieler in der kompakten Berliner Abwehr fest. Auch die Gäste strotzten nicht gerade vor Angriffslust. In der 41. Minute versuchte es Hebisch mit einem Heber in die Mitte. Zwickaus Stiefel roch den Braten und köpfte das Leder überlegt zum eigenen Torwart Unger zurück. Das war’s dann in Hälfte eins.

Gastgeber können Gäste-Abwehr nicht knacken

Nach der Pause schaute sich Trainer Ziegner das Ganze ein paar Minuten an und brachte dann Sturmtank Kellig für Hölzel. Der junge Mann hatte bis dahin einen schweren Stand. Fortan agierte der FSV druckvoller. Die Hauptstädter verlegten sich auf gelegentliche Gegenstöße und kamen nach einer Stunde zu einer guten Chance: Altiparmak tauchte vor Unger auf, lupfte den Ball jedoch über das FSV-Gehäuse. Bei den Zwickauern musste dann Fuß vom Platz, für ihn kam Wölfel. Er sollte die Offensivbemühungen unterstützen. Ebenso wie Eggert, den Ziegner als dritten Einwechsler aufs Feld schickte. Er probierte es gleich mit einem Schuss (78.), der jedoch weit am BAK-Tor vorbei ging. Am Ende hatten die Hauptstädter ihr zehntes Unentschieden der Saison ermauert. Dagegen fanden die Zwickauer keine Mittel.

Das sagten die Trainer

Jens Härtel (Berliner AK): "Wir haben ein gutklassiges Spiel mit einem gerechten Resultat gesehen. Zwickau war in der ersten Halbzeit sehr aktiv. Und wir hatten in der zweiten Hälfte einige prima Konter, die wir leider nicht genutzt haben."

Torsten Ziegner (FSV Zwickau): "Das Unentschieden geht in Ordnung. Das Spiel war von Anfang sehr bissig. Die Platzverhältnisse waren ungewohnt. Daher ist auch der ein oder andere Ball versprungen. Es ist super erfreulich, dass wir wieder zu Null gespielt haben."

Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2013, 15:31 Uhr

2. ausZ:
0:0 gegen die Berliner Truppe ist definitiv zu wenig.da können sich die Mauerkönige aus Berlin feiern lassen...
17.02.2013
19:53 Uhr
1. Frank:
Der Zwickauer Torhütter Unger hätte für sein unsportliches Verhalten eine gelbe Karte verdient gehabt. Schade, dass man nicht sehen konnte, ob das Tor der Berliner wirklich abseits war.
17.02.2013
16:24 Uhr

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