Fußball | Landespokal Sachsen : RB Leipzig, Zwickau und FCO im Halbfinale
Im sächsischen Landespokal stehen drei von vier Halbfinalisten fest. RB Leipzig und der FSV Zwickau qualifizierten sich mit Siegen gegen Landesligisten für die Vorschlussrunde. Die größeren Probleme hatte dabei RB. Im Duell der Landesligisten Neugersdorf und Döbeln setzte sich die Heimmannschaft durch. Die Partie Eilenburg gegen den Chemnitzer FC wurde auf Bitten des Drittligisten verschoben.
Leipzig nur gegen Ende souverän
RB Leipzig tat sich beim 3:0 gegen den Bischofswerdaer FV erstaunlich schwer. Trainer Alexander Zorniger setzte vor allem Spieler der zweiten Reihe ein. Ohne den erkälteten Kapitän Frahn war Leipzig in der ersten Hälfte spielbestimmend, erarbeitete sich aber kaum echte Großchancen. Bälle aufs Tor der sehr defensiv spielenden Gastgeber fischte der gute Torhüter Keller weg. Nach der Pause war die Partie weitgehend ausglichen, denn Bischofswerda traute sich nun vermehrt in die gegnerische Hälfte - was wiederum Räume schuf, die RB clever nutzte. Zudem ging dem BFV gegen Ende auch die Luft aus.
Zwickau gibt sich keine Blöße
Deutlich souveräner agierte RB-Konkurrent FSV Zwickau beim 4:1 in Görlitz. Während der durchaus couragiert aufspielende Landesligist Gelb-Weiß Görlitz mehrere gute Möglichkeiten vergab, beeindruckte Zwickau mit einer resoluten Chancenverwertung. In der ersten Halbzeit genügten dem FSV drei Chancen für zwei Tore. Beide Treffer erzielte Eggert. Kurz nach Wiederanpfiff machten die Gäste schließlich den Sack zu - Luge köpfte zur Vorentscheidung ein. Aber auch danach bewies Görlitz große Moral, kämpfte weiter engagiert und erarbeitete sich Chancen. Die Mühe wurde durch Weskott belohnt, der zumindest den Ehrentreffer erzielte. Den grandiosen Schlusspunkt setzte Wölfel mit tollem Solo und perfektem Abschluss zum 4:1-Endstand.
Neugersdorf träumt vom Finale
Der FC Oberlausitz Neugersdorf arbeitete sich mit einem 2:0-Erfolg gegen den Landesliga-Konkurrenten Döbelner SC ins Pokal-Halbfinale vor. "Es war kein einfaches Spiel - ein typisches Pokalspiel eben. Döbeln stand kompakt und hat diszipliniert gespielt. Wir haben nicht die Mittel gefunden, um frühzeitig das Tor zu machen. Aber wir waren geduldig - und erzielten beide Tore nach Standards", freute sich der Trainer des FCO, Manfred Weidner. Gegen defensive Gäste tat sich Neugersdorf zunächst schwer. Die Tore fielen erst nach dem Wechsel. Uhlig brachte den FCO in der 66. Minute nach einem Freistoß per Kopf in Front. Zehn Minuten vor Schluss stellte Sisler mit einem Schuss ins kurze Eck den Endstand her. Trainer Weidner ist der nächste Gegner egal: "Wir haben ja auf alle Fälle Heimrecht und wollen nun unbedingt ins Finale kommen."
CFC bat um Verschiebung
Ob Neugersdorf auf alle Fälle Heimrecht haben wird, ist allerdings noch nicht endgültig entschieden. Grund: Die Partie FC Eilenburg gegen Chemnitzer FC steht noch aus. Die "Himmelblauen" hatten um eine Verschiebung gebeten. Aus welchem Grund, konnte selbst der für den Pokal zuständige Spielleiter vom Sächsischen Fußballverband nicht sagen. Als neuer Termin stehen derzeit der 22. Dezember und ein Tag Ende Februar zur Debatte. Wahrscheinlicher ist wohl ein Termin 2013.
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