Regionalliga

Fußball | Regionalliga : Plauen lässt wieder Punkte liegen

7. Spieltag

Der VFC Plauen hat erneut wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg verschenkt. Die Vogtländer mussten sich in Torgelow mit einem 1:1 begnügen. Unglücksrabe war Plauens Thönelt, der in der Nachspielzeit ein Eigentor fabrizierte.

Führung und vergebene Chancen

Kai Zimmermann wird für den Führungstreffer von seinen Mitspielern bejubelt
Jubel nach dem Führungstreffer.

Plauens Trainer Berger ließ das Team auflaufen, das bereits gegen Hertha BSC II überzeugt hatte. Der zuletzt gesperrte Hoßmang musste deshalb zunächst auf die Bank. Bei strömendem Regen mühten sich beide Teams um ein geordnetes Spiel. Dennoch unterliefen viele Fehlabspiele. Ein starker Spielzug brachte den Vogtländern dann in der 18. Minute die Führung. Mark Zimmermann wuselte sich quer über den Platz und zirkelte den Ball genau auf den Kopf von Kai Zimmermann, der aus vier Metern vollendete. In der Folgezeit verpassten es die Plauener, den zweiten Treffer nachzulegen. Kai Zimmermann und Kousul fehlten bei ihren Schüssen nur Zentimeter. In der 37. Minute hätte Kai Zimmermann dann treffen müssen. Doch zunächst scheiterte er an Keeper Greulich und setzte anschließend den Nachschuss knapp neben den Pfosten. Sekunden später scheiterte Recklett mit einem Flachschuss an Greulich. In der 40. Minute musste sich auch VFC-Keeper Person erstmals strecken. Bei einem gefährlichen Flachschuss von Hegert gab sich der Schlussmann aber keine Blöße.

Schock in der Nachspielzeit

Mark Philipp Zimmermann bereitete den Plauener Treffer vor, hier gegen Mike Keyser
Mark Philipp Zimmermann (re.) im Duell mit Mike Keyser

Auch nach dem Wechsel erspielten sich die Gäste weitere gute Chancen. Torgelow versuchte es meist mit weiten Bällen auf den großgewachsenen N'Diaye. Der Stürmer der Gastgeber setzte dann in der 67. Minute das erste Achtungszeichen, als Wolf sich mit letzter Kraft in dessen Schuss warf. Sechs Minuten später zischte ein Scharfschuss von Novacic knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch auch Plauen blieb zunächst am Drücker. In der 79. Minute scheiterte Mark Zimmermann mit einem Schuss erneut am starken Greulich. In der Schlussphase drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, der aber eigentlich nie in der Luft lag. In der 92. Minute zappelte der Ball nach einer unglücklichen Aktion von Thönelt dann doch im Netz.

Das sagten beide Trainer

Dirk Berger (Trainer Plauen): "Was wir heute gemacht haben, hat nur mit uns selbst zu tun. Der einzige Druck, das war der Druck der Fans. Wir hätten einfach das zweite Tor machen müssen, dann wäre die Sache gelaufen."

Jürgen Decker (Trainer Torgelow): "Wir können mit dem Punkt leben. Die letzten Spiele haben wir auch in der 89. und 91. Minute verloren und heute hatten wir eben mal das Glück. Diesen Punkt haben wir unserem Torwart zu verdanken, der mehrfach hervorragend reagierte. Das Spiel zu gestalten, ist uns nicht so gelungen. In der ersten Halbzeit gab es zu viele Fehlpässe. Das Gegentor darf nicht so einfach passieren. In der zweiten Halbzeit versuchten wir Druck aufzubauen und schließlich ist uns noch der Ausgleich gelungen."

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Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2012, 18:05 Uhr

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