Fußball | Regionalliga Auerbach verpasst zweiten Heimsieg

7. Spieltag

Eine Woche nach dem 3:0-Erfolg gegen Chemie Leipzig hat der VfB Auerbach den zweiten Heimsieg in dieser Saison verpasst. Die Vogtländer mussten sich im Duell gegen den ZFC Meuselwitz mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden zufriedengeben.

VfB Auerbach - ZFC Meuselwitz
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Flotter Beginn, danach Tristesse

Duell zwischen Auerbachs Lukas Novy und dem Meuselwitzer Sebastian Albert.
Duell zwischen Auerbachs Lukas Novy und dem Meuselwitzer Sebastian Albert. Bildrechte: Marcus Schädlich

Die Partie begann ohne großes Abtasten. Es ging auf beiden Seiten munter zur Sache. Allerdings fand das Spielgeschehen ausschließlich zwischen den Strafräumen ab. Klare Chancen blieben somit aus. Die erste gute Gelegenheit hatte Auerbach nach 20 Minuten, als Marc-Philipp Zimmermann den Ball nach einer Flanke von Amer Kadric in Rücklage über das Tor köpfte. Im Anschluss verflachte die Partie. Vom Anfangstempo war nicht mehr viel zu sehen, da sich beide Mannschaften wieder im Mittelfeld neutralisierten. Keinem Team gelang es, genügend Druck aufzubauen, da es auf beiden Seiten immer wieder Ballverluste gab. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die Kabine.

Joker treffen für ihre Teams

In der Pause bewies VfB-Coach Michael Hiemisch ein glückliches Händchen, denn der für Kadric eingewechselte Felix Kunert traf aus zwölf Metern zur Führung (60.). Der VfB hatte die Partie danach im Griff, doch der ebenfalls eingewechselte Zipsendorfer Luca Bürger glich wie aus dem Nichts per Sonntagsschuss aus (69.).

Felix Kunert überwindet Torhüter Steven Braunsdorf
1:0 für Auerbach: Felix Kunert überwindet ZFC-Torhüter Steven Braunsdorf. Bildrechte: Frank Kruczynski

Rot für ZFC-Keeper Braunsdorf

In einer spannenden Schlussphase, in der die Gäste einen Tick gefährlicher auftrate, sah ZFC-Keeper Steven Braunsdorf noch Rot, weil er einen ausgeschlagenen Ball mit voller Wucht auf den Rücken des Auerbachers Sieber warf (90.). Da das Wechselkontingent der Gäste bereits erschöpft war, musste Feldspieler Felix Müller in den letzten Spielsekunden das Meuselwitzer Tor hüten. Dabei hatte er Glück, dass nach einem wuchtigen Kopfball von Auerbachs Zimmermann Teamkollege Weinert auf der Linie goldrichtig stand.

Das sagten die Trainer:

Heiko Weber (Meuselwitz): "Letzte Woche haben wir uns blamiert und entsprechend trainiert. Wir haben nur noch 16 Spieler. Insgesamt war das Niveau unterste Regionalliga. Keine Mannschaft besaß Mut. Ich freue mich besonders für Luca Bürger, der den Ausgleich machte. In einigen Monaten sehen wir uns in Meuselwitz wieder."

Michael Hiemisch (Auerbach): "Es war ein Spiel mit einigem Hin und Her. Am Ende hat das Spiel keinen Sieger verdient. Wir hatten die Zielstellung zu gewinnen. Wie schon oft zwischen diesen beiden Mannschaften neutralisieren sie sich. Dann kommt eben so ein Spiel heraus."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 17. September 2017 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. September 2017, 17:40 Uhr

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