Regionalliga

Fußball | Regionalliga : Dirk Berger: "Ich bin ein Vertreter des Offensivfußballs"

Auch der VFC Plauen geht mit einem neuen Trainer in die Regionalliga-Saison. Dirk Berger, 45, ein Freund des Offensivfußballs, sieht seine Jungs auf einem guten Weg. Ziel sei es, attraktiven Fußball mit viel Zug zum Tor zu spielen. Dafür hätte der Coach auch noch gern einen weiteren Stürmer.

Balleroberung und Chancen kreieren

Dirk Berger
Dirk Berger liebt den Offensivfußball.

Vielleicht sind die letzten Testspiele bereits ein Fingerzeig darauf, welche Art von Fußball künftig im Vogtlandstadion gespielt werden soll. Oberligist Heidenau wurde 6:4 geschlagen, Gotha bekam vier Stück eingeschenkt. Berger ist ein Verfechter eines Offensivfußballs. "Meine Mannschaft soll die Balleroberung vor die Torsicherung stellen. Das muss auf dem ganzen Feld geschehen. Mit der Eroberung des Balles sollen dann zügig Torchancen kreiert werden. Ich will meine Spieler überzeugen, dass sie diese Art Fußball spielen", fasste der Coach seine Philosophie zusammen.

Personell haben die Plauener ihre Planungen abgeschlossen. Wobei Berger gern noch einen Angreifer hätte, weil "ich gern mit zwei Stürmern spielen will". Geholt wurden fünf Neue, Philipp Röppnack (FC Carl Zeiss Jena), Kevin Landgraf (Fortuna Chemnitz), Shane Recklet (Germania Schöneiche), Miloslav Kousal (Germania Schöneiche) und Franz Fitkau  (Germania Halberstadt). Den Tschechen Kousal brachte Berger gleich von seinem Ex-Verein Schöneiche mit ins Vogtland. Damit konnten die fünf Abgänge gleichwertig ausgeglichen werden.

Mannschaft hat Qualität

Ein sportliches Ziel wollte Berger nicht ausgeben. "Ich fokussiere alles auf das erste Spiel. Den Start wollen wir erst einmal erfolgreich bewältigen. In einer Saison kann immer so viel passieren." Natürlich wolle er mit seinem Team so weit oben stehen wie möglich. "Die Frage ist, ob wir das auch können. Die Mannschaft hat Qualität. Die große Frage bleibt, ob sie diese auch auf den Platz bringen kann." Auf die neue "attraktive Liga" freut sich der 45-Jährige. "Es wird viele besondere Spiele geben. Dazu kommen die Traditionsvereine. Das bringt Erwartungsdruck und Interesse. Für uns ist es eine interessante Sache, uns mit solchen Vereinen sportlich zu messen."

Der Topfavorit in der neuen Saison ist erneut RB Leipzig. Auch für Dirk Berger, der kein zweites Team auf Augenhöhe sieht. "Wir konzentrieren uns nicht auf die anderen. Wir werden uns so vorbereiten, dass wir auch gegen die vermeintlichen Favoriten sehr ordentliche Spiele machen."

Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2012, 21:17 Uhr

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