Fußball | Regionaliga : Streit Hoßmang vs. Plauen geht in nächste Runde
Im Abfindungsprozess zwischen dem VFC Plauen und seinem ehemaligen Trainer Thomas Hoßmang konnten sich beide Parteien nicht auf einen Vergleich einigen. Wie Hoßmang dem MDR sagte, wird nun am 23. Februar des kommenden Jahres eine Entscheidung fallen.
Hoßmang sieht keine Schuld bei sich
Bei dem Streit geht es um eine zwischen beiden Parteien festgelegte Abfindungssumme. Hoßmang hatte seinen bis 2013 laufenden Vertrag im Mai dieses Jahres gekündigt und sollte dafür vom VFC eine entsprechende Zahlung erhalten. Diese sollte in zwei Raten erfolgen. Die erste wäre am 30. Juni fällig gewesen. Der VFC Plauen überwies jedoch keinen Cent und wirft dem Ex-Coach vereinsschädigendes Verhalten vor. "Ich kann mir nichts vorwerfen", sagte Hoßmang dem MDR.
Hintergrund des Streites sind Vorwürfe des Vereins, dass der frühere Coach durch ständige Anrufe bei ehemaligen Spielern Unruhe in die Mannschaft trägt und zudem die Arbeit des neuen Trainers kritisiert. Das bestritt Hoßmang: "Wenn man mir vorhält, dass ich für die momentane Situation verantwortlich bin, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich bin seit fünf Monaten nicht mehr dabei." Dass sein Sohn Martin Hoßmang ebenfalls in der Kritik steht, kann Vater Thomas Hoßmang nicht nachvollziehen: "So geht man nicht mit Spielern um. Mein Sohn spielt das sechste Jahr in Plauen, hat mehr als 150 Partien absolviert. Wenn man ihm Mentalität abspricht, dann ist das absolut traurig." Sein Sohn habe sich im Sommer entschieden, für weniger Geld weiterzumachen. "So wie über ihn gesprochen wurde, dass hat ihn natürlich mitgenommen", so Thomas Hoßmang.
Berger kritisiert Ex-Coach scharf
Der jetzige Trainer, Dirk Berger, legte mit seiner Kritik an Thomas Hoßmang noch einmal nach. "Es ist wirklich so, dass der Ex-Trainer, nachdem er seine angefangene Arbeit hier verlassen hat, alle Anstrengungen unternimmt, um dem Verein zu schaden. Damit schadet er auch mir im sportlichen Bereich. Was er dort seinem Jungen antut, ist unfassbar." Berger erklärte zudem, dass es möglicherweise kurzfristige Neuzugänge geben könnte.
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