Fußball | Regionalliga : Hiemisch neuer Trainer beim VFC Plauen
Einen Tag nach dem Abschied von Trainer Dirk Berger hat Fußball-Regionalligist VFC Plauen einen Nachfolger präsentiert: Michael Hiemisch tritt die Nachfolge an. Verzichten muss der 42-Jährige bei seiner neuen Aufgabe allerdings auf Co-Trainer Axel Schröter, der nur einen Tag nach dem Rückzug von Chefcoach Berger ebenfalls sein Amt niederlegte. Berger hat übrigens bereits einen neuen Job: Er wechselt zu Vasas Budapest, ein Klub aus der zweiten ungarischen Liga.
Hiemisch kommt von der zweiten VFC-Mannschaft
Der Plauener Hiemisch ist ein unbeschriebenes Blatt. Er trainierte bisher die zweite Mannschaft des VFC, die in der Bezirksliga auf Punktejagd geht. Zuvor coachte er den SV Merkur Oelsnitz und den FSV Treuen. Als Spieler war er bei Dynamo Plauen und dem 1. FC Rodewisch aktiv. Hiemischs Ziel heißt Klassenerhalt. Er sagte: "Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit diesem Verein und habe große Motivation für diese neue Aufgabe. Ich habe nicht lange überlegt, als man mich fragte, ob ich diese Aufgabe übernehmen möchte. Für mich ist das eine neue Plattform, um mich weiter zu entwickeln und auch zu lernen." Bei der sportlichen Entwicklung des Teams will er die schwierige wirtschaftliche Situation im Auge behalten. Bedarf sieht Hiemisch auf den Positionen des "Sechsers" und des Spielmachers. Eine Rückkehr der suspendierten Martin Hoßmang und Philipp Unversucht schloss Präsident Wilfried Hub aus.
Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht dem Verein Philipp Röppnack. Wie der VFC mitteilte, bat Röppnack um seine Vertragsauflösung. Er werde nach Jena zurückkehren, um sein Studium fortzusetzen. Zuvor hatten sich bereits Shane Recklet und und Miloslav Kousal verabschiedet. Anzeichen für weitere Abgänge gibt es laut VFC-Vorstand aber nicht.
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