Fußball | Regionalliga Nordost Lok holt Remis in Berlin

25. Spieltag

Zweimal lag Lokomotive Leipzig in Berlin zurück. Doch beide Male kämpfte sich das Team von Heiko Scholz wieder zurück. Am Ende erreichte man zu zehnt ein 3:3.

Die erste Halbzeit startete zunächst verhalten. Viktoria Berlin bestimmte zwar das Spiel, jedoch waren zwingende Situationen bis auf eine Großchance für Karim Benyamina in der 19. Minute Mangelware. Doch nur zwei Minuten später sorgte ein Lokspieler indirekt für die Führung der Berliner. Der Leipziger Verteidiger Robert Zickert foulte Ümit Ergirdi in der Strafraumecke. Die Situation war recht eindeutig und so entschied Schiedsrichter Marko Wartmann auf Elfmeter. Der gefoulte Ergirdi schoss selbst und verwandelte ins rechte obere Eck.

Ergirdi (Nr. 10, FC Viktoria 1889 Berlin) erzielt das Tor zum 1:0
Bei dem Elfmeter von Ergirdi in der 21. Minute hate Lok-Schlussmann Julien Latendresse-Levesque keine Chance. Bildrechte: Matthias Koch

Kurz danach hätte Maik Georgi Lok wieder heran bringen können. Doch alleine vor Viktoria-Schlussmann schoss er in der 29. Minute rechts an ihm und dem Berliner Tor vorbei. In der 34. Minute waren es dann wieder die Berliner, die jubeln durften. Nach einer Flanke von Chris Reher von links köpfte Ergirdi unhaltbar für Julien Latendresse-Levesque ein.

Lok-Reaktion im Doppelpack

Ohne dass sich etwas am Spiel änderte, verkürzte Lok in der 38. Minute auf 1:2. Djamal Ziane bediente im Strafraum Maik Georgi, der mit einem sehenswerten Treffer aus halbrechter Position abschloss. Nur sechs Minuten später bereitete erneute Ziane einen Loktreffer vor. Diesmal bediente er von rechter Seite den links freistehenden aul Schinke. Mit einem Schuss ins lange Eck machte er das Spiel wieder offen.

Jubel nach dem Tor zum 2:2.
Schinke gleicht kurz vor der Pause zum 2:2 aus. Bildrechte: Matthias Koch

Erneute Führung für Viktoria

Das Spiel nach der Pause war über lange Strecken weniger ereignisreich. Zunächst konnte Ozan Pekdemir Berlin in der 49. wieder Führung bringen. Danach leisteten sich beide Mannschaften viele Fehlpässe und gefährliche Situationen ergaben sich kaum. Mit Wechseln in der 68. und 76. Minute verstärkte Lok seine Offensivbemühungen. Belohnt wurde das Team von Heiko Scholz dafür jedoch erst in der 89. Minute. Djamal Ziane köpfte den Ball aus fünf Metern in das Tor der Berliner.

Leipziger Schreckminute

Davor hatte Lok-Schlussmann Julien Latendresse-Levesque für eine Schreckminute gesorgt. In der 82. Minute verletzte sich "LaLe" bei einer Rettungsaktion. Für ihn musste schließlich Lok-Kapitän Markus Krug zwischen die Pfosten. Oft wurde er im Anschluss daran nicht geprüft, da Lok mehr auf den Sieg drängte. Nach dem Spiel schauen beide Teams nun vor allem auf die kommenden Landespokalspiele. Leipzig erwartet da am 26. März der Bischofswerdaer FV. Am Dienstag geht es jedoch erst einmal gegen Luckenwalde.

Das sagten die Trainer

Heiko Scholz (Leipzig): "Ich bin mit diesem Punkt sehr zufrieden. Es war vor allem ein Punkt der Moral. Viktoria Berlin ist eine der spielstärksten Mannschaften. Daher hatten wir ein intensives Spiel wie das heutige erwartet. Nun schauen wir aber auf die zwei wichtigen kommenden Spiele."

Ersan Parlatan (Berlin): "Ich bin sauer und verärgert. Wir haben heute zwei Punkte liegen lassen. Von den vielen Möglichkeiten haben wir zu wenige genutzt. Es war sehr ärgerlich den Ausgleich immer wieder hinzunehmen. Unser Hauptaugenmerk liegt nun aber auch auf dem kommenden Pokalspiel."

Dieses Thema im Programm | MDR FERNSEHEN Sport im Osten | 18.03.2017 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2017, 18:15 Uhr

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4 Kommentare

19.03.2017 15:09 Leipziger in DD 4

Moral und Kampfgeist, super Sache!
Mann kann die stetige und gesunde Entwicklung des Vereins nur bewundern!
... nächsten Sonntag auf nach Schiebock!

18.03.2017 19:05 Lokist 3

Glückwunsch an Lok ! Moral und Kampfgeist haben letztendlich zum Unentschieden geführt. Gute Besserung für "LaLe" .

18.03.2017 17:53 Leipzig MEINE Heimat 2

@MDR, beabsichtigt ihr eigentlich das Pokalspiel BFV-LOK live zu übertragen? Wäre prima .

18.03.2017 17:01 Leipzig MEINE Heimat 1

@ MDR) Nicht Manfred sondern Markus Krug !!!

Gut gekämpf LOK !!!