Regionalliga

Fußball | Regionalliga : RB Leipzig: Zorniger löst Pacult ab

Der ambitionierte Fußball-Regionalligist RB Leipzig bekommt einen neuen Trainer: Alexander Zorniger löst Peter Pacult ab. Das gab der Klub am Dienstag bekannt.

Rangnick als treibende Kraft

 Ralf Rangnick
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick

Treibende Kraft hinter dem Wechsel ist der neue Sportdirektor von RB-Sponsor Red Bull, Ralf Rangnick. Schon bei Red Bull Salzburg hatte Rangnick mit Roger Schmidt (SC Paderborn) einen noch relativ jungen deutschen Trainer installiert. Der 44-jährige Zorniger führte zuletzt den Süd-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach auf Rang zwei. Markenzeichen des Klubs war dabei der Offensivfußball. Zudem gelang der Einzug in den DFB-Pokal. Vor wenigen Tagen hatte er seinen noch bis 2013 laufenden Vertrag bei der SG überraschend aufgelöst. Wie Rangnick kickte Zorniger als Spieler nur in unteren Ligen. Detail am Rande: Großaspach liegt in der Nähe von Rangnicks Wohnort Backnang (Baden-Württemberg).

Überregional trat er noch kaum in Erscheinung

Alexander Zorniger
Alexander Zorniger ist der neue Trainer bei RB Leipzig.

Zorniger selbst schloss gerade den Lehrgang zum Fußball-Lehrer als Bester ab. Hinter sich ließ er dabei unter anderem den ARD-EM-Experten Mehmet Scholl und Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg. Überregional ist Zorniger praktisch unbekannt. Von 2002 bis 2009 stieg er mit dem 1. FC Normannia Gmünd von der Verbandsliga in die Oberliga Baden-Württemberg auf und etablierte den Klub dort. Im Anschluss fungierte er vom 1. Juli bis 7. Dezember 2009 als zweiter Assistenz-Trainer von Markus Babbel beim Bundesligisten VfB Stuttgart.

Über die Länge des Vertrags in Leipzig ist noch nichts bekannt. Zorniger wird am Mittwoch vorgestellt. Laut Pressemitteilung soll er "dafür sorgen, dass die Roten Bullen den nächsten Entwicklungsschritt machen und neben begeisterndem Fußball auch das große Ziel Aufstieg verwirklichen".

Zuletzt aktualisiert: 05. Juli 2012, 14:28 Uhr

84. Kritiker:
xy_Fußball: Wenn ihr ein gültiges Wappen mit "Tradition" habt, warum müsst ihr plötzlich ein neues gestalten? Ihr wisst doch noch gar nicht, ob euer neues Wappen auch mehrfach abgelehnt wird. Nehmt mal den Mund nicht so voll und hört auf, auf anderen Vereinen herumzuhacken. Ihr habt selbst genug Probleme. Und der Namensgeber für Lok, die "Deutsche Reichsbahn", gibt es doch auch schon seit Jahren nicht mehr! Oder werdet ihr jetzt von der DBAG gesponsert???
07.07.2012
12:14 Uhr
83. xy_Fussball:
zu 71. haha: Na da mach ich doch auch mal HAHA: Ich geh mal davon aus das du ein RB-Eventfan bist: RB hat nicht mal ein Wappen. Die haben 2009 drei mal ein Wappen eingereicht beim NOFV und diese 3 Vorschläge wurden immer abgelehnt. Das was überall zu sehen ist ist inoffiziell und eigentlich nicht gestattet. Der Name RB bezieht sich auf Rasenballsport (wer läßt sich so was blödes einfallen?) und die Gründungsväter der Brausetruppe sehen es nicht gern wenn die Abkürzung genauso gesprochen wird weil der Bezug auf RedBull gewünscht ist. Dicke Backen sind manchmal gut, wenn da nur Luft rauskommt wegen den Namen Lok, dann erspare dir das! Lok hat wenigstens ein Wappen und die sprechen ihren Vereinsnamen aus wie er ist!
06.07.2012
17:13 Uhr
82. BTSVFan:
Es ist doch auch absolut kein Geheimnis (wundere mich, dass manche so überrascht tun), dass RB nur wenig Mitglieder hat und diesen Rahmen bewusst klein hält UND (jetzt kommt der eigentliche Kracher) man als Normalsterblicher keine Chance hat ein stimmberechtigtes Mitglied in diesem "Verein" zu werden (auch nich für 800 Euro im Jahr). Man kann nur hoffen, dass der DFB diesem dann ab der 3. Liga einen Riegel vorschiebt, aber wahrscheinlich lassen die sich genauso kaufen wie der NOFV, kommt der Brause-Ösi halt und gibt dann den DFB Leuten so ein paar Mille und gut ist die Sache. Jeder Vergleich mit Bayern, Dortmund, selbst Wob (das sage ich als BSler), sowie anderen Sportarten hinkt sowas von und sind nur Ausreden von "Möchtegern-Fans" einer Brause-Marketing-Organisation die sich RB nennt.
05.07.2012
10:55 Uhr
81. BTSVFan:
Also, ich lebe seit knapp 2 Jahren in Leipzig, bin gebürtiger Braunschweiger und als solcher mit dem BTSV verwachsen. Ich kann darauf verzichten hier Bundesligafussball zu sehen, wenn dies bedeutet dass ich das bei einer Brause-Marketing-Organisation tun müsste, dann lieber TV, ehrlich! Ich habe NULL Bindung (auch nach 2 Jahren hier) zu RB, es ist und bleibt ein gekaufter Verein. Selbst wenn die dann doch mal in 5 Jahren 2. Liga spielen und ich hier mittlerweile 7 Jahre wohne, gehe ich nur zu einem Spiel, nämlich das des BTSV hier und da stehe ich dann in der Auswärtskurve.
05.07.2012
10:54 Uhr
80. thüringer:
Ich denke egal zu welchem Verein man steht... in einer Sache sind wir uns einig das RB nicht aufsteigen wird. Die können soviele Spieler holen wie sie wollen aber die haben immernoch nicht verstanden das eine Mannschaft als Einheit auftreten muss. Ich bin auch weiter gegen RB.
05.07.2012
07:24 Uhr
79. Filippo:
Von Pacult habe ich nichts gehalten,da er in allen Bereichen versagt hat. Erschüttert aber bin ich durch die Einstellung von dem noch größeren Versager Rangnick. Wenn es nicht gut läuft , [...] - Sie werden es erleben. Noch schlimmer aber ist es,wenn er einen Spezi ,der nichts,aber auch gar nichts vorzuweisen hat,zum Chefcoach von RB macht. Ein bester Trainerabschluss sagt gar nichts aus, wohl aber die Arbeitsleistung seiner letzten Mannschaft,damit es nicht zum Aufstieg kommt. [Löschung einer Unterstellung - MDR.DE_Redaktion]
04.07.2012
23:01 Uhr
78. 1953:
@76: Dass es bei RB nur die gesetzliche Mindestanzahl an Mitgliedern gibt ist eigentlich bekannt. RB duldet nur die Beteiligung in Form von Fanclubs, will aber keine Mitgliedschaft der Fans im Verein. Es gibt also keinen demokratischen Verein, der Träger der Fußballmannschaft ist, sondern einen Finanzinvestor, der unter Ausschaltung der 50+1-Regelung seinen eigenen Verein diktatorisch führt. Selbst bei einem Verein, der seine Lizenzspielerabteilung in eine GmbH oder AG ausgegliedert hat, funktioniert die Fanbeteiligung: Wenn die Mitglieder von Bayern München beschließen würden, dass sie keinen Ex-Schalke-Ultra als Torwart wollen, wäre Uli H. als Vereinspräsident gezwungen, diesen Beschluss der Mitgliederversammlung umzusetzen und Herrn Sammer als Sportvorstand der Kapitalgesellschaft anzuweisen, den Manuel zu entlassen. Blödes Beispiel, aber es soll zeigen, dass die Demokratie funktioniert und Sponsor-Millionenen eben nicht mit dem RB-Konstrukt vergleichbar sind.
04.07.2012
17:53 Uhr
77. pukki:
@Lenz wie ich gehört hab, sind die Mitarbeiter auch Mitglied im Verein. Aber eben nicht stimmberechtigt. Das wär man auch nicht, wenn man die 800€ für ein Jahr aufn Tisch legen würde...
04.07.2012
17:08 Uhr
76. Lenz:
@69. 1953: Diesen Kommentar fand ich sehr gut. Tatsächlich unterliegt RB Leipzig zur Zeit dem NOFV. Der Verband ist klamm dran und freut sich über jede Investition. RB investiert nicht nur in den Lizenzspielerbereich, sondern auch in die Jugendarbeit. Ab 3. Liga wird sich der DFB dann RB Leipzig näher anschauen müssen. Sieben Mitglieder wäre tatsächlich ein dickes Ding. Sind den Spieler bei RB nicht auch Vereinsmitglieder? Oder nur Angestellte? Ich bin kein Gegner von RB Leipzig, aber hier ist RB sein eigener größter Gegner.
04.07.2012
15:59 Uhr
75. sebnitzer:
zu 73. Lenz: Du magst Recht haben mit dem Weg von RBL, aber Glück würde ich das nicht nennen. Zumindest ist es kein Glück für richtige Fussballfans aus ganz D, weil es den Fussball kaputt macht. Weiß auch nicht, was immer der Vergleich mit der Formel 1 soll. Das sind 2 total unterschiedl.Schuhe. Formel 1 ist Kommerz wo Unternehmen der KFZ-Branche einbringen um Ihr Produkt zu vermarkten, zu testen usw. Fussball in D ist trotz aller finanzieller Zwänge Vereinssport, mit Nachwuchsarbeit und Vereinsmitgliedern die die Geschicke des Vereins bestimmen. Das kann ich weder bei der Formel 1 noch bei RBÖ erkennen.
04.07.2012
15:59 Uhr

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