Handball

Handball | Champions League : HCL hofft auf ein Wunder

Die Handballerinnen des HC Leipzig müssen um die Qualifikation zur Champions League bangen. Der Bundesligist verlor am Samstag im Wild-Card-Turnier gegen den russischen Vertreter Swesda Swenigorod mit 21:26 ( 12:12 ) und hofft nun auf ein Wunder.

HCL geht am Ende die Luft aus

Maura Visser
Maura Visser war sechsmal erfolgreich. (Archivbild)

Die Leipzigerinnen boten Sweda vor 600 Zuschauern von Beginn an Paroli. Mithilfe seiner starken Abwehr schaffte es der HCL, in der 15. Minute mit 8:7 in Führung zu gehen. Der russische Vize-Meister, der mit acht heimischen Nationalspielerinnen gespickt ist, ließ sich aber nie auf mehr als zwei Tore Rückstand abschütteln. Bis zur 50. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe. Danach musste der HCL der kräftezehrenden Partie aber Tribut zollen. Als beste Leipziger Schützin zeichnete sich Maura Visser mit sechs Toren aus.

Leipzig hofft auf Schützenhilfe

Durch die 21:26-Niederlage sind die Messestädterinnen nun auf die Schützenhilfe von Issy Paris angewiesen, das am Sonntag im letzten Spiel auf Swenigorod trifft. Falls Swenigorod mindestens ein Unentschieden holt, dann qualifizieren sie sich für die Champions League. Bei einem Sieg von Paris wären alle drei Mannschaften punktgleich und es entscheidet die Tordifferenz. Bereits am Freitag gewann der HC Leipzig das erste Qualifiaktionsspiel gegen den französischen Vertreter Issy Paris mit 21:16 (14:10).

Zuletzt aktualisiert: 23. September 2012, 13:15 Uhr

1. Ralf:
Was soll die Aussage "bei einem KLAREN Sieg wären alle Mannschaften punktgleich..."? Das sind die Mannschaften auch bei einem 1-Tore-Sieg von Paris.
22.09.2012
20:18 Uhr

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