Handball | 1. Bundesliga Endgültig: HC Leipzig erhält keine Lizenz

Das Hoffen und Bangen beim HC Leipzig hat keinen Erfolg gehabt. Den Leipzigern wird die Lizenz entzogen - der Verein hat die geforderten 600.000 Euro nicht aufbringen können. Während der HCL nun in die 3. Liga muss, kann sich der HC Rödertal aus der Nähe von Dresden auf die Bundesliga freuen.

Die Hoffnungen des deutschen Handball-Rekordmeisters HC Leipzig auf eine Lizenzerteilung für die erste Bundesliga haben sich nach MDR-Informationen endgültig zerschlagen.

Saskia Lang kniet zusammengekauert auf dem Feld beim Spiel HC Leipzig -  TuS Metzingen, 2016
Bildrechte: IMAGO

Hähner: "Habe Insolvenzantrag gestellt"

Kay-Sven Hähner
Hähner: "Das Geld ist nicht drauf" Bildrechte: WORBSER-Sportfotografie

"Das Geld ist nicht drauf. Ich bin enttäuscht und habe eben Insolvenzantrag gestellt", teilte HCL-Manager Kay-Sven Hähner dem MDR am Sonnabendmorgen mit. Das Schiedsgericht hatte den Ligaverband HBF (Handball-Bundesliga Frauen) erst vor wenigen Tagen zur Lizenzerteilung mit Bedingung verurteilt. Demnach sollte der mit 1,3 Millionen Euro verschuldete Verein bis Freitag-Mitternacht eine Eigenkapitalerhöhung von 600.000 Euro auf dem Konto nachweisen. Dies gelang nicht. Damit gilt die Lizenz als nicht erteilt.

Sonnabendmittag bestätigte die Handball-Bundesliga den Lizenzentzug für die Leipzigerinnen. "Der HC Leipzig ist somit endgültig Absteiger in die 3. Liga", heißt es in einer Mitteilung des Ligaverbandes.

Liga-Vorsitzender: Investor letzte Woche abgesprungen

Bernd Dugall
Dugall: "Es gab einen potenziellen Investor" Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Laut dem Ligavorsitzenden Berndt Dugall war der Schritt schon seit neun Tagen abzusehen. Dem MDR sagte Dugall: "Es gab einen potentiellen Investor. Der hatte aber bereits vergangene Woche Mittwoch mitgeteilt, dass er nach eine Prüfung zur Erkenntnis gelangte, sich nicht zu engagieren. In dieser Situation sei der Verein nicht sanierungsfähig."

HCL-Coach Rentsch: "Menschen vor den Kopf gestoßen"

Norman Rentsch
Rentsch: "Das kommt jetzt als Schelte zurück" Bildrechte: IMAGO

Enttäuscht und verärgert reagierte HCL-Trainer Norman Rentsch. Der Coach kritisierte die Vereinsführung für ihre Hinhaltetaktik: "Der Verein hat sich hingestellt und gesagt, dass das wird. Es hieß, Sponsoren sind da", sagte Rentsch im MDR: "Das ist in Wut und Ärger kaum zu beschreiben. Ich frage mich, wie die Verantwortlichen des Vereins und des Managements gearbeitet haben? Man hat hier Menschen so vor den Kopf gestoßen und den Berg runtergestoßen." Rentsch kritisierte dabei vor allem die Entscheidung des Managements, einen Weg der Vollentschuldung gehen zu wollen. "Das war nicht nachvollziehbar. Bei 1,3 Millionen Euro Schulden hätte man das in kleinen Schritten machen müssen."

Im Vertrauen auf den Verein habe er selbst keine Gespräche mit anderen Vereinen geführt. Dabei hätte es für ihn einige Angebote gegeben, auch aus dem Ausland. "Die Enttäuschung ist groß. Aber ich bin froh, dass es für einige Spielerinnen einen Plan B gibt, sie werden möglicherweise in Rödertal spielen.“

Spielerinnen, Trainer und Fans des HC Leipzig
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Sa 15.07.2017 12:49Uhr 00:41 min

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Sächsischer Zweitliga-Dritter rückt in Bundesliga auf

Handball HC Rödertal Logo
Der HC Rödertal spielt künftig erstklassig. Bildrechte: HC Rödertal

Den Platz des HCL in der höchsten Handball-Spielklasse wird nun der Zweitliga-Dritte HC Rödertal einnehmen. Das bestätigte die Handball-Bundesliga und Rödertals Vereinspräsident Andreas Zschiedrich. "Wir haben den Antrag gestellt - und stehen auch jetzt dazu“, sagte der Zschiedrich dem MDR: "Allerdings sind die Probleme für uns größer geworden, es beginnt jetzt die harte Arbeit - wir konnten schließlich bisher bestimmte Verträge, beispielsweise mit Spielerinnen, nicht abschließen."

Der HC Rödertal, die Rödertalbienen, spielt in Größröhrsdorf, einer 9.500-Einwohner-Kleinstadt östlich von Dresden. Die heimische Spieltatätte "Sporthalle Schulzentrum" fasst etwa 1.000 Zuschauer. Zschiedrich stellte bereits in Aussicht, dass man zu größeren Spielen nach Dresden ausweichen werde.


tot/dh

Titel, Triumphe, Tränen - die bewegende Geschichte des HC Leipzig

Mit dem Lizenzentzug muss der Rekordmeister die Handball-Bundesliga der Frauen verlassen. Der HCL steht vor einem Scherbenhaufen - dabei eilten die HCL-Frauen in den letzten 20 Jahren von Erfolg zu Erfolg.

Auf einem Plakat der Leipziger Image-Kampagne Leipziger Freiheit in einem so genannten City-Liner jubeln drei Handballspielerinnen des HC Leipzig (v.l.n.r. Ingrida Radzeviciute, Gerit Jurack, Milica Danilovic) am Freitag (05.12.2003) in Leipzig
Spitzenhandball - da waren die Frauen aus Leipzig lange Zeit eine feste Institution. So wie hier im Dezember 2003. Beim Handball-Masters traten die weltweit besten sechs Mannschaften an und stritten um die damalige Rekordsumme von 57.000 Euro. Bildrechte: dpa
Auf einem Plakat der Leipziger Image-Kampagne Leipziger Freiheit in einem so genannten City-Liner jubeln drei Handballspielerinnen des HC Leipzig (v.l.n.r. Ingrida Radzeviciute, Gerit Jurack, Milica Danilovic) am Freitag (05.12.2003) in Leipzig
Spitzenhandball - da waren die Frauen aus Leipzig lange Zeit eine feste Institution. So wie hier im Dezember 2003. Beim Handball-Masters traten die weltweit besten sechs Mannschaften an und stritten um die damalige Rekordsumme von 57.000 Euro. Bildrechte: dpa
Der Sekt spritzt in die Kamera beim Mannschaftsfoto der Handballerinnen des VfB Leipzig nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels am Samstag (22.05.1999) in eigener Halle.
Es war nicht der einzige Erfolg der Leipziger Handballerinnen. Der HCL und seine Vorgängervereine SC Leipzig und VfB Leipzig sammelte insgesamt 21 Meistertitel, davon 15 DDR-Meistertitel und sechs Deutsche Meisterschaften. Das Bild stammt von 1998, als die Frauen im Trikot des VfB Leipzig den ersten deutschen Meistertitel nach der Auflösung des SC Leipzig feierten. Bildrechte: dpa
Handballspielerin Grit Jurack vom HC Leipzig jubelt am Samstag (10.06.2000) im sächsischen Riesa über den Sieg beim Pokalfinale und hält den Pokal mit beiden Armen über dem Kopf.
Eng mit dem 1998er Titel und vielen weiteren Erfolgen ist der Name Grit Jurack verbunden. Die Rekordnationalspielerin trug von 1993 bis 2004 das VfB- und HCL-Trikot, wurde hier zweimal deutsche Meisterin und zweimal DHB-Pokalsiegerin. Bildrechte: dpa
Trainer Maik Nowak (Leipzig) mit Ball (Saison 2000/2001)
In Erinnerung bleiben werden zahlreiche Top-Spielerinnen und -Trainer, die der HCL hervorgebracht hat. Mit Coach Maik Nowak feierte der HCL drei Meistertitel, Nowak wurde später Handball-Nationaltrainer. Bildrechte: IMAGO
Stefan Kretzschmar (SC Magdeburg) mit Vater Peter und Mutter Waltraud am Rande seines Abschiedspiels 2007
Und auch diese Dame in der Mitte gehört zur Geschichte des glorreichen Leipziger Handballs: Waltraud Kretzschmar schenkte nicht nur Stefan Kretzschmar das Leben, sie war auch selbst eine äußerst erfolgreiche Handballerin. Mit dem SC Leipzig wurde sie zehnmal DDR-Meisterin und gewann zweimal den Europapokal der Landesmeister. Als Kapitänin der DDR-Nationalmannschaft wurde sie u.a. dreimal Weltmeisterin. Bildrechte: IMAGO
Nikola Pietzsch (hinten) vom HC Leipzig wirft am 30.12.2003 beim Endspiel der
Der HCL war auch dabei, hier wirft Nikola Pietsch im Spiel gegen Kotex Ljubljana. Die Leipzigerinnen gewannen das Turnier. Bildrechte: dpa
Die deutsche Handballerin Grit Jurack bejubelt den Sieg gegen Rumänien bei der Handball-Weltmeisterschaft in Paris, Frankreich.
Fünfmal wurde Jurack als deutsche Handballerin des Jahres geehrt, dreimal davon als HCL-Spielerin. Bildrechte: dpa
Die Frauen des HC Leipzig jubeln am 10.06.2000 im sächsischen Riesa über den Sieg beim Pokalfinale und halten die Hände an den gewonnenen Pokal.
Ein Bild aus der Zeit, als die Welt beim HCL noch in Ordnung war. Ein Jahr, nachdem sich der Verein vom insolvenzbedrohten VfB Leipzig getrennt und als HC Leipzig neu gegründet hat, feierten die Handballerinnen im Jahr 2000 den DHB-Pokal. Bildrechte: dpa
Die Spielerinnen des HC Leipzig jubeln am Samstag (29.04.2006) im sächsischen Riesa über den Sieg im DHB-Pokalfinale der Frauen.
Auch 2006 ging der Pokal an die Pleiße – ein besonderes Jahr, das erste und einzige Mal in der jüngeren Geschichte gelang das Double aus Meisterschaft und Pokal. Bildrechte: dpa
Die Leipzigerin Nina Wörz (M) im Duell mit Anna Loerper (l) und Sabrina Neukamp aus Leverkusen. Dem HC Leipzig ist durch einen bequemen Punktevorsprung der Titel des deutschen Handballmeisters so gut wie sicher.
Aus dem Jahr 2006 auch dieses Bild - der HC Leipzig besiegt im Endspiel um die deutsche Meisterschaft Bayer Leverkusen. Mit den Leverkusenerinnen verband den HCL eine langjährige und gut gepflegte Hass-Liebe. Auf der Platte immer umkämpft und mit zahlreichen verbalen Giftpfeilen. Bildrechte: dpa
Handball, Frauen: Bundesliga, Thüringer HC - HC Leipzig, 26. Spieltag am 14.05.2016 in Bad Langensalza (Thüringen). Leipzigs Anne Hubinger (l) wird von den THC-Spielerinnen Crina Pintea und Danick Snelder (r) angegriffen
In den letzten Jahren nahm ein anderer Verein diese Stelle ein. Der Thüringer HC wurde zum Dauerrivalen der Leipzigerinnen. Mit einem kleinen Unterschied: Die Duelle mit Leverkusen konnte der HCL zumeist gewinnen. Gegen den Thüringer HC unterlagen die HCL-Frauen in der Mehrzahl der Spiele … Bildrechte: dpa
Leipzigs Luisa Schulze (l) und Alexandra Mazzucco (r) behindern Thüringens Danick Snelder behindert.
… so auch in der Champions League 2014/15, als der THC (hier Danick Snelder, Mitte) beide Hauptrundenspiele gegen Leipzig gewinnen konnte. Bildrechte: dpa
Die Leipzigerin Karolina Kudlacz (M) wird von der Norwegerinnen Linn-Kristin Riegelhuth (r) und Tonje Larsen (l) von Larvik HK attackiert.
Überhaupt der Europapokal … Im Gegensatz zu den Erfolgen auf deutschem Parkett waren die Leipzigerinnen international längst nicht so erfolgreich. Hier zu sehen Karolina Kudlacz in der Champions-League-Saison 2010/11. Der HCL schied in der Hauptrunde als Letzter aus. Bildrechte: dpa
Frauen-Handball, Europapokal, Halbfinale Hinspiel HC Leipzig - Viborg HK, am Sonntag (01.04.2012) in der Arena Leipzig. Grit Jurack vom Viborg HK setzt hier vor ihrer Mannschaftskollegin Cristina Georgiana Varzaru und den beiden Leipzigerinnen Natalie Augsburg und Maura Visser (l-r) zum Wurf an
2012 erreichte der HCL immerhin das Europapokal-Halbfinale - schied aber gegen Viborg aus. Siegreich mit Viborg die Leipziger Legende Grit Jurack, die hier zum Torwurf ansetzt. Bildrechte: dpa
Das Frauen-Handball-Team vom HC Leipzig um Kapitän Katja Schülke (mit dem Pokal) feiert am Sonntag (16.05.2010) in der Arena Leipzig den sechsten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte. Der Mannschaft reichte dazu ein 22:22 (11:10) Unentschieden gegen Bayer Leverkusen für die Titelverteidigung. Der
HCL hatte das Hinspiel bereits mit 28:26 gewonnen. Es war Leipzigs insgesamt 21. Meistertitel (inklusive 15 DDR-Championaten)
Letztmals Meister wurde der HCL 2010. Bildrechte: dpa
Die Leipziger Spielerinnen Luisa Schulze (r-l), Anne Hubinger und Shenia Minevskaja jubeln nach einem Treffer.
Letztmals Pokalsieger war der HC Leipzig 2016, damals schon finanziell angeschlagen. Im Final-Four-Halbfinale gelang ein prestigeträchtiger Sieg gegen den THC. Bildrechte: dpa
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Über dieses Thema berichtet "MDR aktuell" MDR HÖRFUNK | 15. Juli, stündlich XX:40 Uhr
MDR FERNSEHEN | 15. Juli, 16.25 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2017, 09:12 Uhr

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38 Kommentare

17.07.2017 09:43 Weber Jo 38

Wo is do da Österreichische Krachal Hersteller,der so an Leipzig hängt? Er könnte doch mit seinem haufen Geld auch den HC Leipzig unterstützen! Ach so Handball is net Fußball!!

16.07.2017 16:29 Pattel 37

Was gibt's da zu jammern ,Profisport ist gnadenlos nur das Geld zählt.
Das muss doch jeder begriffen haben!
Es springt auch kein VEB mehr ein......

16.07.2017 12:39 fishermann 36

Wer waren denn die Investoren, die 600 TEuro investieren wollten? Ich denke, die hat es nie gegeben, denn warum wurden diese "Investoren" nicht bereits vorher aktiv, als ev. noch etwas zu retten gewesen wäre?
Ich denke hier wurden die Mannschaft, die Fans und die Öffentlichkeit veralbert!
Seit Jahren einen Schuldenberg verschwiegen, was wird der Insolvenzverwalter sagen? Insolvenzverschleppung?
Mal sehen was die "Macher" nun machen.
Es ist nur traurig. Frauenhandball in der 1. Bundesliga wird es wohl auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

16.07.2017 12:10 Emil Tischbein 35

@VfBer1893 (Beitrag 29)
Es gibt immer wieder Deppen, die es nicht lassen können, auf unterstem Niveau zu provozieren.
Hoffentlich gehören solche Intelligenzbestien wie Sie nicht zum Fanpotenzail des HCL - die Mädels hätten das nicht verdient...

16.07.2017 10:22 Ballerina 34

Fans aus dem weiteren Umfeld des Vereins und der GmbH haben schon seit Jahren die Probleme bemerkt (z.B.Schuldenanstieg laut veröffentlichter Jahresabschlüsse im Bundesanzeiger).Wie kann es sein, dass da Menschen aus dem direkten Umfeld,(z.T sogar aus dem Präsidium) jetzt von der Insolvenz so sehr überrascht werden. Auch der Trainer hat die Gehaltsprobleme bezüglich der Spielerinnen doch sicher gut gekannt.Kann es sein ,dass da doch sehr viel Verdrängung und Blauäugigkeit mit im Spiel waren? Der Herr Hähner hat ja trotz aller Selbstherrlichkeit nicht im luftleeren Raum agiert

16.07.2017 09:15 pkeszler 33

Dem HCL ergeht es jetzt wie dem FHC Frankfurt (Oder), der vorher Deutscher Meister war und dann auch wegen Geldmangel und Schulden in die 3. Liga zurück musste. Er hat den Wiederaufstieg bis jetzt nicht geschafft, obwohl er einen sehr guten Nachwuchs zur Verfügung hat.

16.07.2017 07:03 Peter 32

Das ist richtig bitter für den HCL und die Stadt Leipzig!
Der Sport ist leider nur noch Nebensache!

Echt traurig!!!

15.07.2017 22:16 Der alleswissende Besserwesser 31

Schade um den HCL!

Der Niedergang war leider in den vergangenen drei, vier Jahren abzusehen.

Mich freut es für die Bienen. Toller, sympathischer Verein mit netten Spielerinnen!

15.07.2017 22:14 Darkangel 30

@mauzbauz
Wie geschrieben, hatte ich dich schon vorher verstanden. Wenn ihr das alles vorher schon geahnt oder mitbekommen habt, warum habt ihr als Fans nichts unternommen. Bei eurem (ehemaligem?) Fanpotential wäre da vielleicht etwas herausgekommen, zumindestens hab' ich immer noch die romantische Vorstellung, dass ohne Fans der Verein nicht funktioniert, also brauchen sie uns und das gibt uns auch eine gewisse Macht. Man muss sie nur einsetzen. Vielleicht bin ich aber auch bloß ein Romantiker.
Im übrigem macht das hier Spass!

15.07.2017 22:14 VfBer1893 29

@ Michael (Beitrag 18)

Was hätte der VfB/1.FC Lok deiner Meinung nach machen sollen? Als die Mädels noch Teil von Leipzig im Verein waren bestimmt, aber Leipzig hat doch immer selber zu kämpfen. Das macht zwar Spaß, es besteht aber keinerlei Kapazität, andere Vereine bis auf den moralischen Zusammenhalt zu unterstützen. Der VfB/1.FC Lok ist selber sehr stark am arbeiten, um Leipzig wieder in den Profifußball zu bringen.