Handball | Europapokal : THC in den Süden - HCL an den Don
Die Auslosung für das Viertelfinale im Handball-Europapokal der Pokalsieger hat für ein Wechselbad der Gefühle gesorgt. Während der Thüringer HC ein "heißes" Los zog, lag für den HC Leipzig ein ganz schwerer Brocken im Topf.
Lange Reisen, Traumlos und knifflige Aufgabe
Der Deutsche Meister kann sich auf wärmere Gefilde einstellen und bekommt es mit dem spanischen Vertreter Balonmano Bera Bera zu tun. Für THC-Trainer Herbert Müller geht damit ein Wunsch in Erfüllung: "Das ist eine sportlich machbare Aufgabe, und wir reisen in den Süden." Wesentlich schwerer dürfte es für die Leipzigerinnen werden, die auf den russischen Klub Rostow-Don treffen. HCL-Manager Kay-Sven Hähner sprach von einem "verdammt schweren Los, aber wenn wir ins Finale wollen, dann müssen wir sowieso jeden schlagen". Die beiden deutschen Vertreter treten zuerst auswärts an. Als Termin ist der 9./10. März angesetzt. Die Rückspiele finden eine Woche später auf heimischen Parkett statt.
Halbfinale in Sichtweite
Als Zugabe wurde bereits das Halbfinale ausgelost. Vorausgesetzt, die THC-Frauen kommen weiter, müssten sie sich mit dem Sieger der Partie zwischen Hypo Niederösterreich und Dinamo Wolgograd auseinandersetzen. Leipzig bekäme es mit Issy Paris oder Vaci NKSE (Ungarn) zu tun.

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