Handball | Qualifikation Champions League : HCL muss Turnier in Paris gewinnen
Bevor die Handballerinnen des HC Leipzig in die Champions League einsteigen können, müssen sie erst einmal eine Hürde überspringen - und die heißt Wildcard-Turnier.
Die Königsklasse lockt
Austragungsort ist die französische Hauptstadt, da der Verein Issy Paris von der Europäischen Handballföderation den Zuschlag zur Ausrichtung bekam. Die Leipzigerinnen werden zunächst am 21. September auf Gastgeber Issy treffen. Einen Tag später steht dann die Partie gegen das vom russischen Nationaltrainer Trefilov trainierte Spitzenteam Zwezda Zvenigorod auf dem Plan. Am Sonntag absolvieren Paris und Zvenigorod das letzte Turnierspiel. Danach ist die Entscheidung gefallen: Nur der Turniersieger darf in der Königsklasse starten.
Eine knifflige Aufgabe für die HCL-Frauen, wie Manager Kay-Sven Hähner dem MDR bestätigte: "Wir fahren aber nicht hin, um zu verlieren, sondern müssen unsere Leistung abfordern. Favorit sind natürlich die Russinnen."
Um mehr Regenerationszeit vor der Herkulesaufgabe zu haben, versucht der Leipziger Bundesligist das Punktspiel davor gegen Blomberg-Lippe vom Mittwoch auf den Dienstag zu verlegen. "Wir hoffen sehr, dass uns Blomberg dabei unterstützt", sagte Hähner.
Auf den Turniersieger wartet der Thüringer HC
Sollte der Coup gelingen, wartet auf die Leipzigerinnen ein besonderer Leckerbissen. In der Champions-League-Gruppe D würde die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen neben Titelverteidiger Budocnost aus Montenegro auf den alten Kontrahenten und Deutschen Meister Thüringer HC treffen. Manager Hähner bescheiden: "Damit beschäftigen wir uns aber noch nicht." Der vierte Teilnehmer der Gruppe D kommt aus der Qualifikationsgruppe 1. Dort streiten Viborg HK aus Dänemark, der LC Brühl (Schweiz), Balonmano Bera Bera (Spanien) und Vistal Laczpo Gdynia (Polen) um den begehrten ersten Platz.

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