Handball | DHB-Pokal : HCL lässt diesmal nichts anbrennen
Nach einer zuletzt blamablen Leistung in der Liga haben die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig am Mittwochabend souverän das Viertelfinale des DHB-Pokals erreicht. Sie setzten sich im Achtelfinale gegen Ligakonkurrent FHC Frankfurt/Oder in der Arena Leipzig mit 36:21 durch.
Die Leipzigerinnen machten die versprochene Wiedergutmachung nach der Pleite gegen Bad Wildungen vom Anwurf weg wahr. Schnell lag der HCL mit 4:0 vorn. Zwischenzeitlich stellten die Gäste den Anschluss her, doch vor der Pause zog Leipzig an und auf 17:12 davon. Besonders die in der Vergangenheit öfter kritisierte Abwehr agierte mit der nötigen Aggressivität. Zudem stimmte wieder die Chancenauswertung.
Auch nach dem Wechsel hielt der HCL das Tempo hoch und sorgte mit vier Treffern in Folge zum 21:13 für die Entscheidung. Der Rest war Schaulaufen. Beste Werferin vor 1.784 Zuschauern war Frankfurts Franziska Mietzner mit zehn Toren. Leipzigs Mette Ommundsen traf acht Mal. Einziger Wermutstropfen des Abends war eine Nasenverletzung von Maura Visser. Die Spielmacherin musste in der 37. Minute nach einem Ellenbogencheck vom Feld.

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