Handball | DHB-Pokal : HC Leipzig lässt sich von Berlin nicht stoppen
2. Runde
Im DHB-Pokal der Frauen sind die ersten Partien der 2. Runde über die Bühne gegangen. Der HC Leipzig hatte bei Zweitligist Füchse Berlin keine Probleme, der Favoritenrolle gerecht zu werden. Auch Zweitligist Halle-Neustadt verpasste gegen einen Erstligisten die Überraschung. Bloomberg-Lippe setzte sich klar durch. Der Thüringer HC und Aufbau Altenburg als absoluter Underdog greifen erst am Mittwoch ins Pokalgeschehen ein.
Die Handball-Frauen des HC Leipzig haben im DHB-Pokal die erste Hürde auf dem Weg zum Final Four in Göppingen genommen. Am Sonnabend gewann der HCL bei Zweitligist Füchse Berlin mit 40:27 (23:13) und steht damit im Achtelfinale.
Leipzig brauchte zehn Minuten Anlauf
Der klare Außenseiter konnte nur in den ersten zehn Minuten mithalten (5:7). Dann nutzte Leipzig seine Chancen konsequenter und ließ sich nicht mehr aufhalten. Besonders Rückraumspielerin Saskia Lang trumpfte mit zwölf Toren auf. Zudem konterte der HCL Berlin oft aus. Kurz vor der Pause hatte das Team von Stefan Madsen erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Der Halbzeitstand von 23:13 hatte nicht lange Bestand, es ging nach einer kurzen Pause schnell weiter. Auch in der zweiten Spielhälfte schaltete Leipzig zunächst keineswegs einen Gang zurück. Die 400 Zuschauer erlebten nun einen spielfreudigen Favoriten. Der Vorsprung stieg weiter an. Erst Mitte der zweiten Hälfte ließ es der Bundesliga-Dritte ruhiger angehen.
Halle-Neustadt scheidet gegen Blomberg-Lippe aus
Auch in Halle musste sich der Underdog geschlagen geben: Zweitligist Halle-Neustadt unterlag Bundesligist HSG Blomberg-Lippe 24:33 (11:19). Erst am Mittwoch reist der Thüringer HC zum Pokalspiel zu Erstliga-Konkurrent HSG Bad Wildungen. Die HSG hat gerade einen Insolvenzantrag eingereicht Außerdem trifft Oberligist SV Aufbau Altenburg im Pokal-Außenseiterduell auf Drittligist MTV Altlandsberg.

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.