Handball | EC der Pokalsieger : Leipzig spaziert ins Achtelfinale
Die Handballerinnen des HC Leipzig haben dank eines Galaauftritts im Rückspiel das Achtelfinale des Europapokals der Pokalsieger erreicht. Gegen Toulon setzte sich das Team von Trainer Madsen mit 29:18 (16:9) durch und egalisierte damit die 28:31-Niederlage aus dem Hinspiel. Beste Werferin in einem starken HCL-Team war Maura Visser mit sieben Toren.
Überragender Start - bärenstarke Defensive
Vor knapp 3.400 Fans legten die Leipzigerinnen einen Start nach Maß hin und führten nach sieben Minuten bereits mit 6:1. Besonders Visser war in der Startphase nicht zu bremsen und steuerte in den ersten zwölf Minuten vier Treffer bei. Mitte der ersten Halbzeit konnte sich Toulon etwas befreien und kam bis auf drei Tore (10:7/17.) heran. Doch die Gastgeberinnen steigerten sich wieder, zeigten besonders in der Abwehr eine starke Leistung und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 16:9 aus. Überragend präsentierte sich dabei Torfrau Katja Schülke, die gegen Ende des ersten Durchgangs einige schwere Bälle parierte.
HCL bleibt nach der Pause auf Kurs
Und auch nach der Pause ließ der HCL nicht nach, konnte im Gegenteil den Vorsprung sogar auf zehn Tore (19:9/35.) ausbauen. Das Spiel wurde nun härter, wobei die Gäste teilweise über die Grenzen des Erlaubten hinausgingen. An der klaren Führung für den HCL änderte dies aber nichts. Die konzentrierten Gastgeberinnen blieben weiter in der Defensive stark und ließen Toulon nicht zur Entfaltung kommen. "Mein Team hat über die volle Distanz eine ganz starke und konzentrierte Leitsung gezeigt und auch nach höheren Führungen nicht nachgelassen. Darauf können die Mädels wirklich stolz sein", freute sich HCL-Coach Madsen nach der Partie. Manager Hähner sprach von "einem nahezu perfekten Tag".

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