Handball | 1. Bundesliga : HCL zieht an THC vorbei
So kann es weiter gehen für den HC Leipzig im neuen Jahr: Mit dem zweiten Sieg in Folge sind die Leipzigerinnen nun schon Tabellenzweiter. Am Mittwoch gab es ein Erfolg im Ostderby gegen Frankfurt. Zudem gab Leistungsträgerin Kudlacz ein erfolgreiches Comeback.
Die Handballerinnen des HC Leipzig haben ihre kleine Krise endgültig überwunden: Am Mittwoch feierte der HCL gegen Frankfurt (Oder) einen 31:20-(17:8)-Sieg und kletterte mit dem zehnten Saisonsieg auf Tabellenrang zwei. Frankfurt bleibt nach der siebten Saisonniederlage Siebter.
HCL von Beginn an konzentriert
Der HCL, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder mit Top-werferin Karolina Kudlacz spielen konnte, begann sehr konzentriert. Gegen die überraschend harmlosen Gäste übernahm das Team von HCL-Coach Stefan Madsen von Beginn an das Kommando. Die Leipzigerinnen führten von Beginn an und verunsicherten den Gast aus Brandenburg mit einer offensiven Deckung. Bei der Einwechslung von Kudlacz (20.) stand es bereits 11:5. Vier Minuten später traf die polnische Nationalspielerin erstmals (12:6). Frankfurt versuchte es mit Rückraumwürfen, doch die HCL-Abwehr stand. Mit einer 17:8-Halbzeitführung war die Partie praktisch entschieden.
Augsburg und Mietzner mit je neun Toren
Der HCL dominierte das Spiel auch nach dem Wechsel, ließ sich aber von Frankfurter Fehlern anstecken. Vor 2.017 Zuschauern in der heimischen Arena geriet der Sieg dennoch nie in Gefahr. Am Ende stand ein überlegener 31:20-Erfolg und das dritte Spiel in Serie ohne Niederlage. Beste werferin beim deutschen Rekordmeister war Nationalspielerin Natalie Augsburg mit neun Feldtoren. Bei den Gästen traf ebenfalls eine Nationalspielerin neun Mal. Franziska Mietzner, die nach einer Knieverletzung erst ihr zweites Spiel bestritt, war beste FHC-Werferin.
