Yves Grafenhorst und Robert Weber jubeln sich zu.
Yves Grafenhorst und Robert Weber jubeln sich zu. Bildrechte: IMAGO

Alles zum SC Magdeburg SCM am Ende deutlich gegen Stuttgart

Yves Grafenhorst und Robert Weber jubeln sich zu.
Yves Grafenhorst und Robert Weber jubeln sich zu. Bildrechte: IMAGO

22. Mai / 32. Spieltag: Klarer SCM-Sieg gegen Stuttgart

Zehnter Heimsieg für den SC Magdeburg: Im drittletzten Saisonspiel haben die Elbestädter am Sonntag einen deutlichen 34:23-(14:10)-Sieg gegen den abstiegsbedrohten TVB Stuttgart gefeiert. Mit dem Erfolg verhinderte der SCM zudem den vorzeitigen Abstieg des ThSV Eisenach. Bei einem Punktgewinn der Stuttgarter hätten die Thüringer schon am Sonntag als Absteiger festgestanden.

22.05.2016, xcsx, Handball HBL, SC Magdeburg - TVB 1898 Stuttgart, emspor, v.l. Marko Bezjak (SC Magdeburg) beim Wurf Magdeburg
Der SCM (hier Marko Bezjak/Mitte) siegte mit elf Toren Vorsprung gegen Stuttgart. Bildrechte: IMAGO

In der Partie vor 6.180 Zuschauern in Magdeburg tat sich der Favorit zunächst schwer. Stuttgart konnte bis zur 27. Minute (11:9) mithalten. Bis zur Pause konnte der SCM aber auf 14:10 davonziehen. Nach dem Wechsel lief der SCM-Angriff dann besser, Toptorjäger Robert Weber brachte den SCM mit einem Kontertor erstmals mit zehn Toren in Führung (25:15, 47.). Weber war mit 13 Toren erfolgreichster SCM-Werfer und knackte in der Partie zudem die 200-Tore-Saisonmarke.

Letzter Heimgegner für den SCM ist am 5. Juni der VfL Gummersbach. Zuvor gibt es am kommenden Sonntag noch das Auswärtsspiel beim TBV Lemgo

18. Mai / 31. Spieltag: Magdeburg scheitert erneut in Berlin

DHB-Pokalsieger SC Magdeburg kann bei den Füchsen Berlin nicht mehr gewinnen. Die Sachsen-Anhalter unterlagen am Mittwoch den Hauptstädtern mit 26:30 (9:12). Die Magdeburger warten damit seit 2009 auf einen Sieg bei den Füchsen. Mit 29:29 Zählern bleiben sie drei Spiele vor Saisonende Zehnter. Für Magdeburg überragte Robert Weber mit zwölf Treffern. Die besten Füchse-Schützen waren Kent Robin Tönnesen mit acht und Petar Nenadic mit sieben Toren.

Die Anfangsphase stand vor 8.568 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ganz im Zeichen von Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter. Der Nationalkeeper wehrte fast alle Bälle der Magdeburger ab. Die Füchse führten nach elf Minuten mit 5:1. Danach schlichen sich zunehmend Ungenauigkeiten der Berliner ein - vor allem im Angriffsspiel. Magdeburg verkürzte dank des überragenden Rechtsaußen Weber zum 8:9. Näher ließen die Hausherren den Gegner aber nicht herankommen.

Silvio Heinevetter (Füchse Berlin)
Zieht dem SCM mit seinen Paraden den Zahn: Füchse-Schlussmann Silvio Heinevetter. Bildrechte: IMAGO

Im zweiten Abschnitt blieb Magdeburg in einem verbissen geführten Spiel dran. Ab der 50. Minute bekamen die Füchse die Partie wieder besser in den Griff und bauten zeitweise ein Fünf-Tore-Polster auf. Gegen Ende wurde es aber noch einmal eng. Doch die Berliner ließen nichts mehr anbrennen.

Finn Lemke (SC Magdeburg)
Die Magdeburger Finn Lemke und Co. bleiben lange an den Füchsen dran. Bildrechte: IMAGO

11. Mai / 30. Spieltag: Quenstedt sichert SCM-Sieg gegen Kiel

Dario Quenstedt hat dem SC Magdeburg in der Handball-Bundesliga einen Prestigesieg gegen den THW Kiel gerettet. Mit einem gehaltenen Siebenmeter in der letzten Aktion des Spiels sicherte der Torhüter dem DHB-Pokalsieger am Mittwoch einen 29:28 (12:15)-Heimsieg gegen den deutschen Meister.

7.148 Zuschauern in der ausverkauften Arena sahen ein packendes Spiel. Einmal mehr beste Werfer für Magdeburg waren Michael Damgaard mit neun und Robert Weber mit acht Toren. Für die Kieler, für die eine Titelverteidigung nun schwieriger wird, traf der starke Domagoj Duvnjak siebenmal.

Die Magdeburger mussten gegen Kiel auf Jens Schöngarth verzichten. Der Rückraumspieler hatte sich vier Tage zuvor bei der 26:28-Niederlage beim Bergischen HC eine Fußprellung zugezogen und muss mindestens zwei Wochen pausieren. Zudem fehlte Torhüter Jannick Green wegen Knieproblemen.

7. Mai / 29. Spieltag: SCM verliert beim Bergischen HC

Keine SCM-Schützenhilfe für Eisenach: Der SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga eine vermeidbare Niederlage kassiert. Der frisch gebackene Pokalsieger verlor am Sonnabend beim abstiegsbedrohten Bergischen HC 26:28 (12:12). Die Wuppertaler konnten sich mit dem Sieg etwas von der Abstiegszone absetzen und liegen nun drei Punkte vor dem ThSV Eisenach.

Handball: DHB-Pokal, Bergischer HC - SC Magdeburg, Final Four, Halbfinale am 30.04.2016 in der Barclaycard Arena in Hamburg. Magdeburgs Marko Bezjak (2.v.l.) versucht sich gegen Christian Hoße vom Bergischen HC (l), Maximilian Weiß vom Bergischen HC (3.v.l.) und Ace Jonovski vom Bergischen HC (3.v.r.) durchzusetzen. Foto: Lukas Schulze/dpa | Verwendung weltweit
Magdeburgs Marko Bezjak (2.v.l.) versucht sich mit einem Torwurf. Bildrechte: dpa

Beim Drittletzten hatte der SCM von Beginn an einen schweren Stand. In der umkämpften Partie lagen die Magdeburger zwar zu Beginn in Führung (2:3/6.), nur beim 5:7 (15.) konnte sich der SCM aber einmal zwei Tore absetzen. Bis zur Pause (12:12) übernahm dann der Gastgeber. Nach dem Wechsel konnte der SCM in der Neuauflage des erst vor einer Woche ausgetragenen Pokal-Halbfinals zwar noch einmal anziehen, nach 36 Minuten (13:14) lag der SCM aber letztmals in Führung. Der Bergische HC nahm nun immer wieder seinen Keeper raus und und konnte so in Überzahl eine knappe Führung ins Ziel retten, der SCM spielte seine Chancen dagegen nicht so konsequent aus.

Vor 2.455 Zuschauern in der Uni-Halle Wuppertal reichten auch zehn Treffer von Toptorjäger Robert Weber nicht zum erneuten Sieg. Für den abstiegsbedrohten Bergischen HC trafen Alexander Hermann und Arnor Thor Gunnarsson jeweils sechsmal. Die Magdeburger bleiben trotz der zehnten Saisonniederlage auf dem zehnten Tabellenplatz.

1. Mai / DHB-Pokal: Magdeburg bezwingt den Favoriten

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