Handball

Handball | 1. Bundesliga : THC durchwachsen - Pleite für den HCL

12. Spieltag

Die Spielerinnen des Thüringer HC und HC Leipzig hatten sich zu Beginn des neuen Jahres viel vorgenommen. Doch daraus wurde nichts. Zumindest der Thüringer HC konnte am Sonntag in Göppingen einen Teilerfolg verbuchen. Höchst unerfreulich ging die Auswärtsfahrt für den HC Leipzig aus, der in Leverkusen böse unter die Räder kam.

THC hatte sich mehr versprochen

Trainer Hebert Müller
THC-Trainer Hebert Müller hatte mehr erwartet. (Archivbild)

Der Thüringer HC hat bei Frisch Auf Göppingen einen Punkt liegen gelassen. Mehr als zu einem 23:23 beim Tabellen-Sechsten reichte es für die Mannschaft von Trainer Herbert Müller nicht. Damit bleibt der Titelverteidiger in der Tabelle Zweiter hinter dem Buxtehuder SV.

Von Anfang an ging es hart zur Sache. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und sorgten insgesamt für 14 Zeitstrafen. Bis zum 5:5 (16.) war die Partie ausgeglichen, dann zog der THC an und erarbeitete sich sogar einen Vier-Tore-Vorsprung (11:7/23.). Der schmolz aber dahin. Mit 14:12 für den THC wurden die Seiten gewechselt. Danach blieben die Gäste zumeist in Vorderhand, doch beim 21:21 (47.) war Göppingen wieder dran. Zu allem Übel sah THC-Spielmacherin Kerstin Wohlbold in der 51. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte. Frisch Auf witterte seine Chance und erzielte die Führung zum 23:22 (55.). Zumindest gelang Nadja Nadgornaja noch das 23:23 (57.). Danach konnte der THC keinen Treffer mehr markieren und musste sich mit der Punkteteilung zufriedengeben.             

HCL vergeigt Rückrundenauftakt

Trainer Stefan Madsen neben Anne Hubinger, ermahnt seine Mädels nach dem Spiel
Stefan Madsen haderte mit der Leistung seines Teams. (Archivbild)

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben das erste Saisonspiel im neuen Jahr bei Bayer Leverkusen deutlich mit 26:35 verloren. Die 1.500 Zuschauer in der Smidt-Arena sahen einen ausgeglichenen Beginn. Beide Kontrahenten boten dem Publikum ein spannendes Duell, die Führung wechselte ständig. Der HCL konnte sich vor allem auf seine starke Abwehr verlassen. Einen 14:12-Vorsprung fünf Minuten vor der Pause konnten die Leipzigerinnen aber nicht ausbauen. Mit 16:16 ging es in die Kabinen.

In Hälfte zwei machte Leverkusen mehr Druck. Leipzig verschlief den Start und die "Elfen" zogen auf 22:17 (35.) davon. Der HCL machte sich durch unnötige Ballverluste das Leben selbst schwer, vor allem das Fehlen der verletzten Karolina Kudlacz machte sich bemerkbar. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr passte nicht viel zusammen. Leipzig kassierte somit in Leverkusen die zweite Saisonniederlage. Maura Visser traf beim HCL am besten (6/2). Für die Gastgeberinnen trug sich Kim Naidzinavicius (10/7) am häufigsten in die Torschützenliste ein.

Zuletzt aktualisiert: 06. Januar 2013, 18:18 Uhr

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