Handball | 1. Bundesliga : Thüringer HC brennt Feuerwerk ab
10. Spieltag
Der Thüringer HC hat nach siebenwöchiger EM-Pause einen erfolgreichen Heimauftritt gefeiert. Gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern brannte die Mannschaft von Trainer Herbert Müller ein Feuerwerk ab und gewann locker mit 31:20 (16:10).
Damit bleibt die Tabellenführung in Besitz der Thüringerinnen, die sich nun ganz entspannt am Sonntag auf die Reise nach Frankfurt an die Oder machen können.
THC mit Routine - Gäste halten Rückstand in Grenzen
Nach der langen Abstinenz waren die Fans wieder heiß auf Bundesliga-Handball. In der ausverkauften Salza-Halle hatte der Meister ohne die erkrankte Spielmacherin Kerstin Wohlbold alles im Griff und schnell eine 5:1-Führung (7.) herausgespielt. Die Abwehr stand sicher und auch in der Offensive ließ die Müller-Sieben den Ball gut laufen. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz wehrten sich jedoch tapfer und hielten den Rückstand in Grenzen. Mit 16:10 für die Gastgeberinnen wurden die Seiten gewechselt.
Müller-Sieben dreht auf
Nach der Pause stand Katarina Tomasevic für Maike März im THC-Tor. Auch sie glänzte mit Übersicht und zeigte ansehnliche Paraden. Beim 23:13 (45.) führte der Spitzenreiter erstmals mit zehn Toren. Die Vorentscheidung war gefallen. Nun gab Coach Müller auch einigen Spielerinnen aus der zweiten Reihe eine Chance. Als zielsicherste THC-Werferinnen entpuppten sich Mie Augustesen und Shenia Minevskaja, die jeweils fünf Treffer versenkten. Augustesen erzielte alle Tore aus dem Spiel heraus, Minevskaja zwei davon vom Siebenmeterpunkt.
Chefcoach Müller war durchaus zufrieden und gab zugleich den Zuschauern einige Worte mit auf den Weg: "Ich bin froh, dass wir ein solches Spiel vor dem schweren Kampf in Frankfurt/Oder hatten. Mit dem Endergebnis kann man zufrieden sein. Die Verteidigung am Kreis muss jedoch verbessert werden. Es war ein fantastisches Jahr 2012. Herzlichen Dank an alle Fans. Ich hoffe, ihr kommt nächstes Jahr auch so zahlreich wieder."

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