Handball | Europacup : THC deklassiert Skopje "auswärts"
Achtelfinal-Hinspiel
Der Thüringer HC steht so gut wie im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger. Nach dem 29:11-Sieg im "Auswärtsspiel" gegen Metalurg Skopje dürfte kaum noch etwas passieren.
Die THC-Frauen waren vor 900 Zuschauern in Langensalza (Skopje hatte auf sein Heimrecht verzichtet) von Beginn an überlegen und führten nach einer knappen halben Stunde schon mit zehn Toren (15:5). Nach der Pause erlaubte sich der THC-Angriff eine kleine Verschnaufpause. Fehlwürfe und Lattenknaller waren die Folge. Dennoch wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut (21:6/35.) Skopje hingegen agierte viel zu unsicher im Abschluss und ließ auch den letzten Kampfgeist vermissen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff prallte Augustesen nach einem Foul gegen die Bande und zog sich eine größere Fleischwunde zu. Ein Einsatz im Rückspiel dürfte damit ausfallen. Beste THC-Werferin war die slowakische Nationalspielerin Lydia Jakubisova mit fünf Toren.
"Wir mussten Gas geben und wollten konstant ins Spiel kommen. Mir war wichtig, dass ich alle Spielerinnen einsetzen konnte. Morgen werden wir versuchen etwas spannender zu spielen. Wir werden etwas experimentieren und ein schönes Spiel zeigen. Ohne Überheblichkeit kann man schon einmal mit Spannung auf die nächste Runde schauen", sagte THC Coach Müller, der am Sonntag mit seinem Team im echten Heimspiel in Nordhausen ab 15:00 Uhr ins Rückspiel geht.

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