Philipp Weber
Bildrechte: IMAGO

Handball | 1. Bundesliga Keine Operation bei Philipp Weber

Philipp Weber
Bildrechte: IMAGO

Nationalspieler Philipp Weber muss nach seinem Mittelfußbruch nicht operiert werden. Das ergab die heutige MRT-Untersuchung im Universitätsklinikum Leipzig. Der Rückraumschütze vom SC DHfK Leipzig wird seine Verletzung therapeutisch in der Rehabilitation auskurieren, teilte der Verein am Montag mit.

Sechs bis acht Wochen Pause

"Zusätzlich zur Fraktur sind die Bänder an der Fußwurzel angerissen. Der Bruch ist aber nicht verschoben, die Gelenkstellung im Fuß ist regelrecht. Somit ist keine Operation notwendig und wir rechnen mit eine Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen", konkretisiert Teamarzt Prof. Hepp. Ab heute beginnt ein intensives Physio-Programm im Ambulanten Rehazentrum St. Elisabeth. Dabei setzt die medizinische Abteilung des SC DHfK Leipzig auf modernste Technik, wie die Kernspinresonanz-Therapie (MBST) und der Einsatz eines Anti-Schwerkraft-Laufbands. Der Rückraumspieler, der seinen Fuß nicht belasten darf, wurde außerdem mit einem Spezialschuh versorgt, um den Fuß ruhigzustellen. "Alle therapeutischen Maßnahmen der modernen Physiotherapie werden von uns ergriffen, damit Philipp so schnell wie möglich auf das Spielfeld zurückkehren kann", so Prof. Dr. Pierre Hepp.

Weber hatte sich im gestrigen Spiel gegen die MT Melsungen in einem Zweikampf in der fünften Minute. Spielminute eine Fraktur im Bereich der Fußwurzel zugezogen. "Noch während des Spiels haben wir in der Uniklinik die Röntgendiagnostik und Computertomographie durchgeführt. Philipp hat sich einen Bruch im Mittelfußbereich zugezogen. Die genaue Schwere der Verletzung konnte aber erst heute bei der MRT-Diagnostik beurteilt werden", so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 05. November 2017 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. November 2017, 17:05 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.