DEL2: Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse, Eispiraten Crimmitschau, Eishockey
Bildrechte: Imago/Vereine/MDR.DE

Eishockey | DEL2 Bietigheim zieht Füchsen den Zahn - Eispiraten verlieren - Auswärtssieg für Eislöwen

6. Spieltag

Gut gespielt, trotzdem verloren: Die Lausitzer Füchse sind gegen die favorisierten Bietigheim Steelers trotz einer starken Partie leer ausgegangen. Auch die Eispiraten blieben sieglos. Indes mühten sich die Eislöwen zum ersten Auswärtstriumph.

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Bietigheim Steelers ziehen Lausitzer Füchsen den Zahn

Die Lausitzer Füchse warten weiter auf den zweiten Saisonsieg. Gegen das Spitzenteam der Bietigheim Steelers kamen sie am Sonntag nicht über ein 2:3 (1:3, 1:0, 0:0) hinaus. Schon im ersten Drittel standen die Weichen früh bedrohlich in Richtung Niederlage. Zweimal Max Lukes und einmal Justin Kelly sorgten nach knapp 13 Minuten bereits für eine solide Drei-Tore-Führung für den Favoriten. Zwei der drei Treffer legte der überragende Matt McKnight auf. Zwar brachte Anders Eriksson Weißwasser noch vor dem Ende des ersten Drittels auf 1:3 heran, eine miserable Powerplay-Quote von 0:5 verhinderte aber mehr als den 2:3-Anschlusstreffer von Marius Schmidt.

Durch die Niederlage verändert sich nichts an der Tabellensituation der Füchse. Nach nun fünf absolvierten Spielen haben sie weiter den ersten Playdown-Platz inne. Bietigheim liefert sich durch den Sieg weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Frankfurt um die Spitzenposition.

Eispiraten gehen in Riessersee unter

Die Eispiraten Crimmitschau haben die zweite Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Beim SC Riessersee verloren die Crimmitschauer 1:5 (0:2, 1:0, 0:3). Jakob Mayenschein (7.) brachte den Gastgeber vor 1.853 Zuschauern in Führung, Julian Eichinger erhöhte noch im ersten Drittel (19.). Der zweite Durchgang ging durch den Treffer von Patrick Pohl (33.) an die Eispiraten. Im letzten Drittel trafen dann Jared Gomes (44.), Richard Mueller (50.) und Andreas Driendl (58.) für Riessersee.

In der Tabelle bleiben die Crimmitschauer auf Platz drei, können aber noch von Bad Nauheim verdrängt werden.

Eislöwen mühen sich zum ersten Auswärtssieg

Die Dresdner Eislöwen haben indes ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison eingefahren. Am Sonntagabend triumphierten die Sachsen beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Tölzer Löwen mit 3:2.

Nach einem torlosen ersten Drittel drehten die Eislöwen vor 1.395 Zuschauern im Zwischenabschnitt richtig auf. Binnen fünf Minuten brachten Mike Glemser (28.), Shawn Boutin (30.) und Martin Davidek (43.) die Sachsen mit 3:0 in Front. Als alles nach einem glatten Erfolg der Dresdner aussah, wurde es plötzlich nochmal eng. Durch einen Doppelpack der Gäste (56./58.) mussten die Eislöwen bis zum Schluss um den Sieg bangen.

Mit nun zehn Punkten bleiben die Elbestädter in der Liga auf dem sechsten Tabellenplatz.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 01. Oktober 2017 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. Oktober 2017, 10:10 Uhr

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3 Kommentare

02.10.2017 23:49 pitty 3

"In der Tabelle bleiben die Crimmitschauer auf Platz drei, können aber noch von Bad Nauheim verdrängt werden." ??? Die Pirätchen können doch auch noch von Kassel, Riessersee und Kaufbeuren nach hinten befördert werden!

01.10.2017 21:28 Uwe, Dresden 2

Die Crimmitzschauer Weißwasseraner (haben die fusioniert @ MDR ;-) ?) haben einfach einen unerwartenden Höhenflug beendet....

01.10.2017 20:41 Gerald 1

Schade, ich war dabei! Die älteren Spieler von Bietigheim waren im ersten Drittel total abgezockt! Leider! Sie haben jeden Fehler von unseren Füchsen im ersten Drittel ausgenutzt! Wirklich clever! Lehrgeld bezahlt! Kopf hoch! Das Leben geht weiter! Man lernt dazu!