Alles zu den VolleyStars Thüringen VST kämpft um Erhalt des Standorts - Hamburg steigt ab

1. April: VST kämpft um Erhalt des Standorts

Für die kommende Saison sind die VolleyStars Thüringen auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wie Präsident Roland Weidner am Freitag MDR Thüringen sagte, hat der Verein etwa die Hälfte des notwendigen Volumens von 500.000 Euro erreicht.

Die Südthüringer müssten jetzt wachgerüttelt werden, denn es gehe um den Erhalt des Volleyball-Standorts. Es gehe nicht nur um die Bundesliga, sondern auch um den Sport der jungen Generation. Gesucht würden Unterstützer und Förderer jeder Form. Das beginne bei den Eltern und reiche bis zu den Unternehmern der Region.

Aus für Aurubis-Volleyballerinnen

Die VolleyStars hatten am Donnerstag einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga gestellt. Die finanzielle Prüfung der Lizenzunterlagen steht aber noch aus. Zwar waren die VolleyStars in dieser Saison als Vorletzte sportlich abgestiegen, allerdings hatte VT Aurubis Hamburg bis Freitag keinen Lizenzantrag bei der VBL gestellt und steigt somit aus der 1. Bundesliga ab. Damit wäre ein Platz für die Suhlerinnen frei. Bis zum 15. April müssen die VolleyStars bei der Liga nun noch die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllen.

13. März: VolleyStars melden Insolvenz an

Die Gesellschafter der sportlich schon Wochen vor dem Saisonende aus der Bundesliga abgestiegenen VolleyStars Thüringen haben beim Amtsgericht Meiningen Insolvenz beantragt.

Ursache seien hauptsächlich Altlasten aus der Zeit des ehemaligen Geschäftsführers Sebastian Leipold, von dem der Verein im Dezember 2015 getrennt hatte. "Aufsichtsrat und Geschäftsführer mussten in den letzten Wochen unerwartete Risiken und Sachverhalte aus der Zeit der alten Geschäftsführung feststellen. Die Gesellschaft hat ihren Anwalt beauftragt, Strafanzeige zu stellen und juristische Schritte eingeleitet", teilte der Verein mit.

Wegen der drohenden Zahlungsunfähigkeit sowie des bevorstehenden Abstiegs sei eine Fortführung der Gesellschaft nicht mehr möglich. "Im Zuge dieser Entwicklung legt der Aufsichtsrat der Gesellschaft sein Mandat nieder", hieß es weiter. Gegen wen sich die Strafanzeige genau richtet, wurde nicht erklärt.

Der Lizenzantrag für eine neue Saison in der 1. Bundesliga sei dennoch nicht ausgeschlossen. "Die Erfahrungen der letzten zwei Jahre zeigen, dass ein Lizenzantrag dann in Frage kommt, wenn ausreichende Planungssicherheit für einen höheren Etat durch Sponsorenzusagen besteht", teilten die Verantwortlichen mit. Eine endgültige Entscheidung über das Einreichen eines neuen Lizenzantrages für die Eliteklasse soll bis Ende März fallen.

5. März / 23. Spieltag: Nichts zu holen für die VolleyStars

Für die seit einigen Wochen bereits sportlich abgestiegenen VolleyStars Thüringen hat es auch am letzten Spieltag eine Niederlage gesetzt. Gegen Straubing hieß es am Ende 0:3 (18:25, 19:25, 15:25).

In der Wolfsgrube sahen 950 Zuschauer eine einseitige Partie. In allen drei Sätzen setzten sich die Gäste aus Bayern früh ab. Nach 74 Minuten war die Partie auch schon vorbei. Die Slowakin Erika Salanciova war mit acht Punkten am erfolgreichsten bei den Thüringerinnen.

VolleyStars-Trainer Andreas Renneberg sagte: "Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Aber ich ärgere mich tierisch darüber, welchen Mist wir gespielt haben."

2. März / 22. Spieltag: DSC erledigt Pflichtaufgabe gegen VolleyStars souverän

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1 Kommentar

05.11.2015 09:12 martin 1

Glückwunsch an die Volleystars aus Suhl,alles wird werden!