Volleyball | 1. Bundesliga CEV-Cup statt Champions League für den DSC

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC werden in der neuen Saison erstmals nach sieben Jahren wieder im CEV-Cup aufschlagen. Seit 2007 ist der sächsische Bundesligist ohne Unterbrechung auf europäischer Bühne präsent, spielte in den vergangenen sechs Jahren stets in der Champions League. Als Meisterschafts-Dritter ist das Team von Trainer Alexander Waibl in der kommenden Spielzeit für den zweithöchsten Wettbewerb qualifiziert.

Auch Schwerin und Stuttgart verzichten auf Champions League

Siegerehrung, von links: DSC-Geschäftsfuehrerin Sandra Zimmermann, Trainer Alexander Waibl, Physiotherapeut Christoph Hartmann.
DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann (li.) freut sich auf den CEV-Cup. Bildrechte: imago/Beautiful Sports

Allerdings wären die Dresdner auch diesmal bereit gewesen, in der europäischen Königsklasse anzutreten. Weil der deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin und auch der Zweite Allianz MTV Stuttgart auf die Teilnahme verzichten, wollten die Mecklenburgerinnen mit dem DSC das Startrecht tauschen. Wie Dresden am Freitag mitteilte, konnte der Tausch trotz Bemühungen beider Vereine, der Volleyball Bundesliga und des Deutschen Volleyball-Verbandes nicht realisiert werden. Die Regularien der CEV würden dies nicht zulassen. Damit wird erstmals seit 2011 kein Frauen-Team die deutschen Farben in der Champions League vertreten.

Dafür haben mit dem DSC, Schwerin, Stuttgart und dem zweiten Meisterschaftsdritten Wiesbaden insgesamt vier Mannschaften für den CEV-Cup gemeldet. Die Auslosung erfolgt am 14. Juni. "Wir freuen uns auf die Herausforderung im CEV Cup, der ebenfalls mit starken europäischen Mannschaften gespickt sein wird", sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann am Freitag.

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch im: MDR Fernsehen | 26.05.2017 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2017, 10:42 Uhr

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1 Kommentar

26.05.2017 21:04 andre 1

Kurze Anmerkung: Der VC Wiesbaden hat heute erklärt, dass er nicht am Europacup teilnehmen wird. Es werden daher nur drei deutsche Frauenteams auf europäischer Bühne spielen.