Volleyball | 1. Bundesliga : DSC und Suhl siegen trotz Problemen
Die Volleyballerinnen des Dresdner SC und des VfB Suhl sind am Sonnabend zu 3:0-Heimsiegen gekommen. Vom Spielverlauf her unterschieden sich die beiden Erfolge erheblich. Auch die Probleme, die beide Teams hatten, waren sehr unterschiedlich.
DSC-Frauen beißen sich durch
Mit ihrem Sieg konnten die DSC-Frauen ihre Erfolgsserie in der Bundesliga fortsetzen. Gegen Aufsteiger Leverkusen gab es den 17. Erstliga-Sieg in Folge. Dabei hatte Dresden aber mehr Schwierigkeiten als erwartet. Besonders in der Annahme tat sich der DSC vor 1.529 Zuschauern sehr schwer. Erst im dritten Durchgang - die ersten beiden Sätze wurden jeweils 25:23 gewonnen - spielten die DSC-Frauen konstanter und leisteten sich nicht mehr so viele Fehler (25:17). Zudem ließ Leverkusen etwas nach. Ein tolles Debüt lieferte in der Partie Lisa Stock ab. Die 17-Jährige vertrat erstmals Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position und wurde anschließend zur "wertvollsten Spielerin" ernannt.
Suhl geschwächt, aber siegreich
Eine ganz klare Sache war das 3:0 (25:14, 25:20, 25:14) der Suhlerinnen gegen Sinsheim. Allerdings hat der Sieg eine kleine Vorgeschichte, denn Trainer Felix Koslowski musste auf drei wichtige Spielerinnen verzichten, die nacheinander ausfielen. Die erste Absage kam von Libera Suzana Cebic, die sich im Europapokalspiel gegen Köniz ebenso verletzt hatte wie Diagonalspielerin Vendula Merkowa. Auch diese konnte nicht spielen. Zudem durfte Koslowski nicht seinen ganz frischen Neuzugang Nikolina Kovacic einsetzen, da ihre Spielgenehmigung noch aussteht. "Wir mussten also heute früh einen Plan C erarbeiten. Angesichts dessen ist unser Sieg sensationell", freute sich der Coach: "Das war heute eine sensationelle Mannschaftsleistung. Jede Spielerin hat ihren Job großartig gemacht."

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