Volleyball | 1. Bundesliga : DSC besiegt Suhl im Schnelldurchgang
12. Spieltag
Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben am Sonnabend im Schnelldurchgang den VfB Suhl mit 3:0 vom Parkett gefegt. Nach 75 Minuten war die Partie Geschichte und die Mannschaft von DSC-Trainer Alexander Waibl konnte feiern. Dagegen musste Felix Koslowski an der Bande seinen Suhlerinnen Trost spenden.
Gelungener Einstand von Neuzugang Davis
Einen besseren Einstand hätte es für Nicole Davis gar nicht geben können. Die Nationalspielerin aus den USA war kurzfristig vom DSC verpflichtet worden und bot auf der Libero-Position eine ansprechende Leistung. "Sie hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt und nicht vermittelt, dass sie nach dem Olympia-Finale von London ihren ersten Wettkampf bestritt", lobte Waibl seinen Neuzugang.
Insgesamt sahen die die 3.000 Zuschauer eine einseitige Partie, in der die Dresdnerinnen dem Spiel eindeutig den Stempel aufdrückten. Gleich im ersten Satz zeigten die Gastgeberinnen mit 25:19, wo es lang geht. In Durchgang zwei wurde es noch deutlicher. Mit einem 25:17 untermauerte der DSC seine Überlegenheit. VfB-Coach Koslowski schien im dritten Abschnitt endlich die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Thüringerinnen bäumten sich auf. Nach einer 12:7-Führung sah es kurzzeitig ganz gut aus. Nun reagierte Waibl und wechselte im Zuspiel für Magdalena Gryka, die von Beginn an die Fäden zog, seine Stammzuspielerin Mareen Apitz ein. Das brachte den erwünschten Erfolg. Dresden kam zurück und gewann auch den letzten Satz. Kapitänin Stefanie Karg verwandelte den zweiten Matchball zum 25:20-Sieg. Das große Manko der Suhlerinnen war die Annahme. Dort leisteten sie sich die meisten Fehler, was nicht zu kompensieren war.
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