Alles zum Dresdner SC DSC in der nächsten Saison ohne Dijkema

10. Mai: DSC in der nächsten Saison ohne Dijkema

Der Dresdner SC muss in der neuen Saison auf Laura Dijkema verzichten. Wie der deutsche Meister mitteilte, verzichtet die 26-Jährige darauf, ihren auslaufenden Vertrag zu verlängern. Stattdessen liebäugelt die niederländische Zuspielerin mit einem Wechsel nach Italien in die Serie A.

Laura Dijkema
Laura Dijkema verlässt den DSC nach zwei erfolgreichen Jahren. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Dijkema spielte seit Sommer 2014 für die DSC Volleyball Damen. In dieser Zeit feierte sie mit dem Team die Deutsche Meisterschaft 2015 und 2016 und den DVV-Pokalsieg 2016. Außerdem avancierte sie zur ersten Zuspielerin der niederländischen Nationalmannschaft, mit der sie im Oktober 2015 im eigenen Land Europameisterschafts-Silber holte. Cheftrainer Alexander Waibl kommentierte die Entscheidung der Regisseurin so: "Laura hat einen riesigen Anteil an beiden Meisterschaften und dem Pokalsieg. Mit ihr verlieren wir nicht nur eine großartige Zuspielerin, sondern auch eine Persönlichkeit, die eine Anführerin im Dienste der Mannschaft war."

Auch für Dijkema ist der Abschied kein einfacher: "Ich werde den DSC natürlich vermissen. Ich habe es genossen, in Dresden zu leben, in der Margon Arena vor fantastischen Fans zu spielen. Der DSC und Dresden werden in Zukunft einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich hoffe, dass man sich irgendwann einmal wieder sieht."

7. Mai: Lippmann verlässt Dresden

Nationalspielerin Louisa Lippmann wechselt nach zwei Jahren beim Dresdner SC zum deutschen Rekordmeister Schweriner SC. Die 1,91 Meter große Diagonalspielerin unterzeichnete einen Zweijahresvertrag.

Louisa Lippman
Louisa Lippmann (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Beim Deutschen Meister DSC sah Lippmann keine sportliche Perspektive mehr. Die 21-Jährige sagte: "Schwerin ist einfach eine gute Adresse, was Trainings- und Spielbedingungen angeht. Außerdem kenne ich Felix Koslowski schon seit Jahren von der Nationalmannschaft, habe großes Vertrauen in ihn als Trainer und kann sicher sein, dass wir gut zusammenarbeiten werden." Zudem ergänzte sie: "Ich weiß, ich bin noch jung, habe noch Steigerungspotenzial. Aber ich will mich beweisen und mehr Verantwortung tragen." Zuvor hatte sich der SSC bereits die Dienste von Nationalspielerin Jennifer Geerties für zwei weitere Jahre gesichert, die US-Amerikanerin Ariel Turner bleibt noch ein Jahr in Schwerin.

4. Mai: DSC-Mittelblockerin Slay legt Fokus auf Beruf

Katie Slay und Mareike Hindriksen
Katie Slay (li.) avancierte mit insgesamt 112 Block-Punkten zur besten Block-Spielerin der Liga. Bildrechte: IMAGO

Mittelblockerin Katie Slay vom frischgebackenen deutschen Meister Dresdner SC hat ihr Karriere-Ende verkündet. Die 24-Jährige zieht es zurück in ihre US-Heimat, um sich künftig auf ihre berufliche Karriere zu fokussieren. Slay sagte im Rahmen des Fanfests am Mittwoch: "Hier in Dresden zu spielen, war eine fantastische Erfahrung. Ich werde das Gefühl nie vergessen, vor unseren leidenschaftlichen Fans die Mission Double zu vollenden." Die 1,98 Meter große Akteurin avancierte in ihrem ersten Bundesliga-Jahr mit insgesamt 112 Blocks zur besten Block- Spielerin der Liga.

Trainer Alexander Waibl ergänzte: "Katies Abgang trifft uns hart. Sie ist eine überragende Blockspielerin, die mit ihrer ruhigen Art und ihrem trockenen Humor ein Fixpunkt unserer diesjährigen Mannschaft war. Ihre Entscheidung, sich vom Leistungssport zu verabschieden und ihre berufliche Karriere voranzubringen, verdient größten Respekt und zeugt von einer Persönlichkeit, die ihren Weg kennt. Alles Gute dafür, Katie!"

2. Mai: DSC-Frauen mit 3:0-Sieg zum Titel-Hattrick

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1 Kommentar

21.03.2016 17:39 dresdner 1

Es mag sein, dass der DSC damit Erfolg hat. Aber mir gefällt es nicht und daher geht mein Interesse immer mehr gegen Null, dass im Grunde keine Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Feld steht. Bestenfalls als Wechseloption. Dresden hat sich einst über seinen hervorragende Nachwuchsarbeit nach oben gebracht und jetzt wird teuer in ausländische Spielerinnen investiert, nur um die europäische Spielklasse halten zu können. Was passiert also mit unserem Nachwuchs? Sie suchen sich andere Vereine! Lieber verzichte ich auf die europäische Teilnahme und sehe es, wenn unsere Mädels ihre Chance bekommen und an die Bundesliga herangeführt werden und sich dort behaupten.