Volleyball | 1. Bundesliga : DSC enttäuscht im Spitzenspiel - Suhl blamabel
Viel schlimmer hätte der Volleyball-Mittwoch für die Teams aus Dresden und Suhl nicht verlaufen können. Vor 3.000 Fans verlor Dresden das Spitzenspiel gegen Schwerin und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Dem VfB Suhl erging es nicht viel besser: Beim bislang sieglosen Schlusslicht VCO Berlin verloren die Thüringerinnen mit 2:3.
DSC verpasst Sprung an Tabellenspitze
Der Schweriner SC liegt den DSC-Mädels einfach nicht: Im Gipfeltreffen der Bundesliga zog Dresden am Mittwochabend vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften Margon-Arena klar mit 0:3 (20:25, 17:25, 24:26) den Kürzeren. Damit behielten die Mecklenburgerinnen zum fünften Mal in Serie die Oberhand über die Elbestädterinnen. Dabei begann Dresden couragiert und führte bereits mit 13:8, doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten ins DSC-Spiel ein. Die Gäste waren zur Stelle und holten sich Satz eins mit 20:25. Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt: Eine 7:4-Führung des DSC drehte Schwerin in ein 17:25 um. Erst in Satz drei hielt der DSC das Duell Zweiter gegen Erster bis zum Ende spannend. Doch die Mecklenburgerinnen blieben eiskalt und verwandelten ihren dritten Matchball zum 3:0-Auswärtssieg. Dresden bleibt damit auf Rang zwei, vier Punkte hinter dem SSC.
DSC-Trainer Waibl zeigte sich enttäuscht: "Wir haben schlecht angenommen und geblockt und insgesamt zu viele leichte Fehler gemacht." Sein Schweriner Kollege Teun Buijs war dagegen zufrieden mit den Auftritt seines Teams: "Ich freue mich, wie konzentriert wir gespielt haben."
Suhl blamiert sich bei Nachwuchsteam
Der VfB Suhl hat sich beim Nachwuchs-Team VC Olympia Berlin blamiert und mit 2:3 (12:25, 25:21, 19:25, 25:12 und 10:15) verloren. Die Berlinerinnen hatten vor dem Spiel noch keinen einzigen Satzgewinn bei elf Partien verbuchen können. Gegen Suhl war der VCO aber hellwach und dominierte den ersten Satz nach Belieben (25:12). Den Ausgleich des VfB konterte der VCO mit der erneuten Satzführung. Erst in Durchgang vier zeigte Suhl seine spielerische Klasse und gewann deutlich mit 25:12. Diesen Rückenwind konnten die Thüringerinnen aber nicht in den fünften Durchgang mitnehmen. Dort entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe, bis Suhl wie zu Beginn des Spiels erneut Schwächen im Angriff offenbarte. Berlin dagegen agierte konstanter und entschied den Tie-Break mit 15:10 für sich. Durch die neunte Niederlage im 13. Saisonspiel verpasste Suhl in der Tabelle einen Sprung nach oben und bleibt Zehnter.

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