Volleyball | 1. Bundesliga : Dresdner SC gibt Herbstmeister-Titel ab
11. Spieltag
Als Tabellenführer ist der Dresdner SC nach Schwerin gefahren, als Tabellenzweiter reiste er wieder zurück nach Sachsen. Nach der 2:3-Niederlage (15:25, 25:17, 15:25, 25:20, 13:15) heißt der Herbstmeister der 1. Bundesliga Schweriner SC.
Dresdner SC findet nicht in die Partie
In der Tabelle waren der DSC und der SSC vor dem ersten Aufschlag des Topspiels auf Augenhöhe. Mit jeweils 18:2 Punkten trennten beide Teams nach zehn Spieltagen lediglich wenige Sätze. Zu Beginn des ersten Satzes in der ausverkauften Schwerin Arena sah es aber gar nicht nach einem Spitzenduell aus: Schnell lag das Team von DSC-Cheftrainer Alexander Waibl mit 2:12 hinten. Vor den 2.035 Zuschauern fand sein Team anfangs nicht ansatzweise ins Spiel. Erst als der der Rückstand schon blamabel war, legten die Dresdnerinnen eine kleine Serie hin und kamen wenigstens noch auf 8:14 an den Gastgeber heran. Das Team von SSC-Trainer Teun Buijs ließ sich den ersten Satz aber nicht mehr nehmen, gewann ihn klar mit 25:15.
Zweiter Satz startet mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Nachdem der Schweriner SC die ersten 24 Minuten dominierte, lieferten sich beide Teams einen anfangs engen zweiten Satz. Erstmals ging der Dresdner SC in Führung (3:2). 3:3, 10:10, 13:13 - der Satz entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Dresdnerinnen die Nase vorn hatten. So zog der DSC mit acht aufeinander folgenden Punkten auf 21:13 davon. Nach 23 gespielten Minuten gewann das Team aus Sachsen mit 25:17.
Obwohl die Volleyballerinnen vom Dresdner SC im dritten Satz zwischendurch führten, gaben Sie ihn mit 15:25 an die Gastgeberinnen ab. Danach behielt der Dresdner SC im vierten Satz mit 25:20 die Oberhand. Nach dem Hin und Her in den ersten vier Sätzen, musste die Entscheidung also im Tie-Break fallen. Diesen dominierten von Anfang an die Gäste aus Dresden. Zwischenzeitlich hielt der DSC die Schwerinerinnen vier Punkte auf Abstand, sie kamen aber noch auf 10:10 heran und gingen dann in Führung. Die letzten Minuten des Spiels wurden zu einer Zitterpartie. Dresden ließ Schwerin erst nicht davon ziehen, doch dann verloren sie den Tiebreak mit 13:15.
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