Volleyball

Volleyball | 1. Bundesliga : Suhl und Dresden erfolgreich

17. Spieltag

Die Siegesserie der Dresdner Volleyballerinnen geht weiter: Beim Meister Schweriner SC setzte sich der DSC am Mittwoch mit 3:2 durch. Für die Sächsinnen war es bereits der 15. Sieg in Folge. Einen Erfolg verbuchte auch der VfB Suhl, der den Tabellenletzten Bayer Leverkusen klar mit 3:0 bezwang und weiter gut auf Playoff-Kurs liegt.

DSC bezwingt Schwerin im Tiebreak

Dresdner Jubel, Mitte Katharina Schwabe und rechts Stefanie Karg
Weiter in Jubellaune - der DSC. (Archivbild)

Die auf Tabellenplatz drei liegenden Schwerinerinnen begannen konzentriert, agierten mit viel Druck und präzisen Aufschlägen. Unter diesen Umständen wirkte Dresden im ersten Satz weitgehend machtlos (15:25). Doch das änderte sich schnell. Im zweiten Durchgang lief alles fast komplett umgekehrt (25:11). Danach wurde es das erhoffte Spitzenspiel. Beide Teams agierten aggressiv und variabel im Angriff. Schwerin gewann 25:22, danach Dresden mit dem gleichen Ergebnis. Der Tiebreak jedoch war dann eine einseitige Angelegenheit (15:7). Die Unterlegenheit im ersten Satz erklärte DSC-Trainer Alexander Waibl mit der Aufstellung. "Wir haben diesmal anders begonnen als sonst. ich wollte ein paar stark beanspruchte Spielerinnen schonen", sagte er und schob lächelnd eine Weisheit hinterher: "Wichtig ist, dass man am Ende gut spielt und nicht am Anfang!"

Kalinovskaja im richtigen Moment hellwach

v.l. Lilly Schmidt , Anna Kalinovskaya und Laura Dijkema
Die 1,90 Meter große Anna Kalinovskaya (2. v. li.) war in der Schlussphase nicht zu halten. (Archivbild(

Derweil wurde der VfB Suhl vor 500 Zuschauern in der "Wolfsgrube" seiner Favoritenrolle gerecht. Die Sätze endeten nach jeweils höchstens 25 Minuten mit 25:16, 25:15 und 25:21. Als Leverkusen im dritten Durchgang in Führung lag (13:16), punktete die Weißrussin Anna Kalinovskaja aus fast allen Lagen und brachte Suhl so den Sieg. VfB-Coach Felix Koslowski: "Der dritte Satz war zwar noch mal knapp, insgesamt können wir aber mit dem Spielausgang zufrieden sein, vor allem nach den Strapazen der vergangenen Tage und Wochen." Aufgrund der dünnen Personaldecke - einen Tag vor dem Spiel hatte sich auch noch Mittelblockerin Christina Speer verletzt - hatte Koslowski kaum Wechselalternativen. Bayer Leverkusen hat 2012 in fünf Spielen noch keinen einzigen Satz gewonnen.

Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2012, 12:39 Uhr

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