Marrit Jasper, Miloslava Lauerova, Katharina Holzer, Laurianne Delabarre, Beth Carey und Claudia Steger
Bildrechte: IMAGO

Volleyball | 1. Bundesliga VfB Suhl spielt zu Saisonbeginn in Meiningen

Lange war unklar, wo der VfB Suhl in der kommenden Bundesliga-Spielzeit bis Ende des Jahres seine Heimspiele austrägt. Nun steht fest: in der Meininger Multihalle. Einen neuen Sponsor gibt es für die Thüringerinnen auch.

Marrit Jasper, Miloslava Lauerova, Katharina Holzer, Laurianne Delabarre, Beth Carey und Claudia Steger
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Bundesligist VfB Suhl spielt zum Saisonbeginn in der Meininger Multihalle. Das teilte ein Sprecher der Meininger Stadtverwaltung MDR THÜRINGEN mit. Stadt und Landkreis hätten sich dafür mächtig ins Zeug gelegt, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen.

Bauarbeiten an der Wolfsgrube verzögern sich

Details will der Verein am Mittwoch vor Ort bekanntgeben. Zur Pressekonferenz werden auch der Landrat von Schmalkalden-Meiningen, Peter Heimrich, und der Meininger Bürgermeister Fabian Giesder (beide SPD) erwartet. Nach jahrelangem Streit mit der Deutschen Volleyball-Liga wird die Sporthalle Wolfsgrube in Suhl gegenwärtig umgebaut und modernisiert. Die Arbeiten verzögern sich aber wegen Problemen mit der Baufirma bis mindestens Jahresende, so dass die Damen des VfB eine Übergangslösung brauchen. Zwischenzeitlich waren auch das CCS in Suhl oder ein großes Zelt auf dem Platz der deutschen Einheit im Gespräch.

Sporthallengebäude mit einem Einbahnstraßenschild im Vordergrund und einem Straßenschild Wolfsgrube
Bis mindestens Jahresende wird noch an der Suhler Wolfsgrube gewerkelt (Archiv). Bildrechte: MDR/Isabelle Fleck

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen hatte angekündigt, den Suhler Volleyball-Verein zu sponsern. Für die neue Saison ist ein fünfstelliger Betrag im Gespräch. Der Kreis verspricht sich einen überregionalen Werbeeffekt. Mit dem Geld hatte der Landkreis dafür gesorgt, dass der VfB weiter in der ersten Bundesliga spielen kann. Zuvor hatte der Verein angekündigt, die Lizenz für die erste Liga zurückzugeben. Im Mai hatten noch 94.000 Euro gefehlt, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Das Thema im Programm MDR FERNSEHEN | THÜRINGEN JOURNAL | 01.08.2017 | ab 19 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. August 2017, 21:54 Uhr

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1 Kommentar

01.08.2017 20:48 Martin Truckenbrodt 1

Wenn es hart auf hart kommt, hält man im fränkischen Teil des Freistaats Thüringen halt zusammen! Weiter so!