Volleyball | 1. Bundesliga DSC mit starken Nerven gegen Schwerin siegreich

Die Vollerballerinnen vom Dresdner SC haben das Topspiel der 1. Bundesliga gegen den SSC Palmberg Schwerin mit 3:2 (20:25, 25:7, 21:25, 27:25, 15:13) gewonnen. Am Ende war es eine kämpferische Leistung, in der der DSC vor 3.000 Zuschauern eine gehörige Portion an Ausdauer benötigte, um den Sieg einzufahren. Beiden Teams wurde vom ersten Punkt an alles abverlangt. Am Ende war es der Heimvorteil, der die letzten Prozentpunkte zum Sieg ausmachte.

Am Ende hatten die Frauen vom DSC allen Grund zu jubeln: Sieg im Spitzenspiel gegen Schwerin. Bildrechte: IMAGO

Während es dem DSC im ersten Satz noch an Ideen im Angriff fehlte, erzielten Mrdak, Schwabe & Co. im zweiten Abschnitt Punkte wie am Fließband. 25:7 zeigte die Anzeigetafel am Ende des zweiten Satzes. Schwerins Trainer Felix Koslowski wechselte mehrmals komplett sein Team durch. Diese Unruhe spielte den Dresdnern in die Karten.

Offener Schlagabtausch im dritten Satz - Starke Nerven im Tiebreak

Das Powerplay konnte das Team von Trainer Alexander Waibl im dritten Satz allerdings nicht halten. Teilweise brauchten sie fünf Angriffe, um zum Punkt zu kommen. Am Ende dieses Satzes ging den Elbstädterinnen etwas die Puste aus. Sie machten zu viele einfache Fehler und fanden kein Mittel, die harten Angriffsschläge von Schwerins Louisa Lippmann abzuwehren. Der vierte Satz brachte einen Schlagabtausch auf Augenhöhe mit sich. Schwerin erwischte den besseren Start. Ein clever erzielter Punkt von Dresdens Mareen Apitz zum 14:16 brachte die Wende. Die DSC-Frauen wehrten drei Matchbälle ab und drehten den Spieß um (27:25).

Der fünfte und letzte Satz begann ähnlich wie der vierte. Die Gäste fingen stark an, doch nach dem letzten Seitenwechsel des Spiels beim Stand von 8:6 erkämpften sich die Elbestädterinnen den letztlich verdienten Sieg.

Beste Spielerin der Partie war Schwerins Diagonalangreiferin Lippmann mit starken 28 Punkten. Am 20. Dezember kommt es im DVV-Pokal-Halbfinale zur Wiederauflage dieses Klassikers in Dresden. Am kommenden Samstag ist der DSC beim Auswärtsspiel in Aachen bereits wieder der Liga gefordert.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 06. Dezember 2017 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Dezember 2017, 00:02 Uhr

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3 Kommentare

07.12.2017 15:47 Pfitch 3

Tolle Leistung vom DSC, bravo Mädels! Schwerin ist im Moment die stärkste Mannschaft in Deutschland auch dank Luise Lippmann, die hat Herr Waibl nicht mehr haben wollen! Dr Erfolg macht sicher Mut für die weitere Saison, ich wünsche euch viel Erfolg!

07.12.2017 11:37 robin 2

@Hannes
sehe ich auch so und wenn ich benutze mal das Wörtchen wenn,
dann hätte der SSC mit mehr Konzentration am Ende das Ding nach Hause geschaukelt und in dresden wäre Trauertag gewesen.
Der 2te Satz nun gut da sich sich der Felix mal die dresdner genauer betrachtet und sich austoben lassen.Was für ein "Schlingel" da kann sich der dresdner Trainer mal was abschauen. Gewusst wie studiere ich meinen Gegner auf ins Pokal Spiel und Sieg für den SSC.

07.12.2017 10:05 Hannes 1

nun gut da haben die dresner'innen das Spiel gewonnen aber gut gemacht haben sie nix. Konnten gerade mal auf 2 Punkte an den SSC aufschließen da sie ja einen Punkt abgeben mussten.In Sätzen liegen sie auch mit 4 im negativem Bereich was den Vergleich zu Schwerin anbelangt.Alles gut für die Mecklenburger'innen und jetzt bitte schön abheben Herr Waibl das können sie doch so Erstklassig dennoch dabei nicht vergessen Hochmut kommt vor dem Fall.Da Schwerin im Pokal schon wieder auswärts ran muss ( Heimspiele gibt es ja keine für den SSC )bleibt zu hoffen das der SSC dann die Waibl'chen raus flaggt damit er wieder da ankommt wo er seit geraumer Zeit steht nämlich im Niemandsland.
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