Volleyball | 1. Bundesliga : Gotha gewinnt klar - CVM verliert erneut
13. Spieltag
Der letzte Spieltag des Jahres rief unterschiedliche Emotionen bei den Volleyballern des Sendegebiets hervor. Der VC Gotha setzte sich gegen Schlusslicht Bottrop klar und deutlich durch, während die Chemie Volleys auch gegen Moers nicht in die Erfolgsspur zurückfanden.
Gotha mit versöhnlichem Jahresabschluss
Die Volleyballer des VC Gotha sind am Freitag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben Schlusslicht RWE Volleys Bottrop mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:17) in die Schranken gewiesen. Die Thüringer zeigten vor 650 Zuschauern in der Ohrdrufer Goldberghalle sofort, wer Herr im Hause ist. Gerade im Angriff sowie in der Feldabwehr waren die Schützlinge von Trainer Jörg Schulz dem Gast aus dem Ruhrgebiet in allen Belangen überlegen. Mit dem Erfolg liegen die VC-Männer als Tabellensiebter im Kampf um die Play-off-Plätze der besten acht Mannschaften weiterhin gut im Rennen.
Chemie Volleys setzen Talfahrt fort
Die Chemie Volleys Mitteldeutschland haben ihren Negativ-Lauf nicht stoppen können. Beim 2:3 gegen den Moerser SC kassierte das Team von Trainer Matthias Münz die sechste Niederlage in Folge.
Der CVM lief permanent dem Rückstand hinterher und unterlag 22:25. In Durchgang zwei sahen die 816 Zuschauer in der Jahrhunderhalle in Spergau das gleiche Bild: Wieder stand es 12:16. Doch eine Aufholjagd brachte den Mitteldeutschen den Satzausgleich. Diesen Schwung nahmen die "Pirates" mit in den dritten Abschnitt (25:20). Danach lief bei den Chemie Volleys allerdings nicht mehr viel zusammen. In Satz vier kämpfte sich der CVM zwar von 6:11 auf 14:17 heran. Doch damit war das Pulver endgültig verschossen. "Wir können im vierten Satz den Sack nicht zumachen. Im Tiebreak haben uns die Moerser dann auseinandergerattert. Wir schaffen es einfach nicht, in entscheidenden Phasen noch zuzulegen", erklärte CVM-Manager Rick Wiedersberg enttäuscht.

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