Rückblick

Winter : Kälte bleibt Thüringern erhalten

Der Frost hat Thüringen auch zu Wochenbeginn im Griff. Als kältesten Ort im Freistaat meldete der Deutsche Wetterdienst Tegkwitz im Altenburger Land. Hier wurden in der Nacht zu Montag minus 23,1 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Winterrekord für Thüringen knapp verpasst. In Bad Lobenstein im Saale-Orla-Kreis waren einen Tag zuvor minus 24,1 Grad gemessen worden. Mit jeweils 21,8 Grad folgten Olbersleben im Kreis Sömmerda und Langenwetzendorf bei Greiz. Am "wärmsten" war es in Leinefelde mit minus 16,4 Grad.

ADAC verzeichnet dreimal so viele Notrufe

Die Kälte führt zunehmend auch zu Problemen im Verkehr. Der ADAC erklärte, seine Pannenhelfer hätten mehr als dreimal so viele Einsätze wie an normalen Tagen. Regionalleiter Klaus Schlingmann sagte, derzeit müssten die "Gelben Engel" bis zu 400 Mal am Tag ausrücken. Der häufigste Grund seien streikende Batterien. Wegen der vielen Pannen könne es zu längeren Wartezeiten kommen, obwohl der ADAC so viele Mitarbeiter wie möglich auf die Straßen schicke.

Probleme bei Bahn - Vereinzelt Stromausfall

Auch die Bahn meldet häufigere Störungen. Ein Bahnsprecher sagte, die Anfälligkeit von Weichen, Signalen und den Anlagen an Bahnübergängen habe zugenommen. Ob die ICE-Panne bei Erfurt am Montag auf die Kälte zurückzuführen sei, ist allerdings noch nicht klar. Generell sind laut Bahn durch Witterung bedingte Zugausfälle oder Verspätungen noch relativ selten.

Vereinzelt sorgte die Kälte auch für Stromausfälle, so zum Beispiel in Bucha bei Jena.

Wintersportfreunde können sich weiter freuen

Blick auf den Gipfel des Großen Inselsbergs im Winter. Auf dem Gipfel stehen zwei Häuser, dazwischen ein schmaler Turm mit einem Sendemast.
Schneelandschaft auf dem Inselsberg

Für die kommenden Tage sagen die Meteorologen eine leichte Frostabschwächung voraus. So ist am Donnerstag tagsüber nur noch mit minus 3 bis minus 6 Grad zu rechnen. Zugleich ist leichter Schneefall angesagt. Im Bergland sei mit etwa fünf Zentimetern Neuschnee zu rechnen, erklären der DWD. So kommen Wintersportfreunde im Thüringer Wald weiter auf ihre Kosten. Am Silbersattel in Steinach liegen derzeit 62 Zentimeter Schnee. Auch aus Oberhof und Siegmundsburg werden rund ein halber Meter Schnee gemeldet.

Zuletzt aktualisiert: 06. Februar 2012, 21:55 Uhr

1. Steuerzahler:
Deutschland ist eben nur auf schön Wetter- Politik eingestellt und nicht auf kalte sibirische Jahreszeiten. Somit gibt es sofort Probleme. Wenn die Natur es so will, dann stehen alle Räder still. Wo ist bitte die Vorsorge für die Bürger im Ernstfall? Das ganze Jahr über predigen die Hellseher und Ministerien von der Erderwärmung, vom Untergang und was ist jetzt bei lächerlichen 20 Grad minus ? Die Heizölkosten und somit verbunden die Kraftstoffkosten sind im Land Thüringen, schon seit Jahren am höchsten in Deutschland. Auf der Videotext- ZDF-Seite 537 unter Heizölpreise in Deutschland, ist der Beweis vorhanden. Der Wintersport ist mir bezüglich egal, die Hauptsache meine Wohnstube ist warm, damit ich nicht erfrieren muss, wie es vielleicht die Parteienlandschaft gerne hätten.
06.02.2012
19:12 Uhr

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