Thüringen

Gutachten : Bevölkerungsschwund lässt Abwassergebühren steigen

Wegen des Rückgangs der Bevölkerungszahl können die Kosten für die Abwasserentsorgung in Thüringen steigen. Darauf wird in einem Gutachten hingewiesen, das vom Thüringer Umweltministerium am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach sind 85 Prozent der Kosten bei der Abwasserentsorgung fixe Kosten, die immer anfallen und auf die Haushalte umgelegt werden. Sinkt die Zahl der Haushalte, steigen die individuellen Belastungen der übrig Bleibenden.

Kläranlage
Zukünftig wäre es sinnvoll, kleinere Orte an bestehende Kläranlagen anzuschließen.

Um diesem drohenden Kostenanstieg zu begegnen, will das Umweltministerium den Kommunen und Abwasserzweckverbänden bei der Planung ihrer Investitionen helfen. Mithilfe eines "Demografie-Checks" sollen Bevölkerungsentwicklungen in der Investitionsplanung berücksichtigt werden. Künftig könne es etwa sinnvoll sein, kleinere Ortschaften an bestehende Kläranlagen anzuschließen, in denen Kapazitäten frei werden, sagte einer der Verfasser der Studie am Dienstag in Erfurt.

Die kommunalen Entsorger in Thüringen müssen im Jahr 2013 laut Wassergesetz ihre Konzepte zur Abwasserbeseitigung fortschreiben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat Thüringen bislang die niedrigsten Entsorgungskosten für die Haushalte.

Zuletzt aktualisiert: 04. Dezember 2012, 16:10 Uhr

5. olli:
Da wird viel richtiges in Kommentaren gesagt ,das zeigt das viele Menschen wissen was in diesem Land falsch läuf! Es ist halt ein Staat für die Reichen und Normalbevölkerung wurde wehrunfähig gemacht. Keiner steht mehr auf bei diesem Unrecht sie lassen es sich einfach gefallen und die Volkvertreter feiern sich mit 97% bestes Wahlergebnis (mehr als Honecker einst) .Nur für Unrecht setzen sie sich nicht ein. Gleiche gilt auch für Wasserverbände wo unfähige Leute sitzen die nur Bescheide ausschreiben können (und dann auch noch Fehlerhaft Rennsteigwasser!),dort muß angesetzt werden wer sich alles leisten kann ,kann auch für die jetzigen Kosten aufkommen!
06.12.2012
06:58 Uhr
4. Rennsteigbürger:
Bisweilen wurde seit der Einheit nur sinnlos an den Bürgern und an der Natur Raubbau betrieben. Von wegen die Lebens- und Infastrukturprobleme in Form einer Marktwirtschaft zum Wohle der Bürger sollten erfüllt werden. Nein, genau das Gegenteil wurde durch die Hauptzentrale in Erfurt erreicht. Abwanderung,( keine Schule- keine medizinische Einrichtung, keine sportlichen-und kulturellen Einrichtungen mehr), nur noch Armutsrentner, Niedriglohnempfänger und die sollen, denn von den Überstudierten Ökodarstellern, dargestellte Wirtschaftsreform, mit unmenschlichen Druck auf die Bevölkerung gewährleistet werden. Leute, jetzt haben es vielleicht einige erkannt, wobei die Bürgervertreter der Kommunen alle auf das sinkende Pferd sich gesetzt haben und die Meinung der Bürger nicht hören wollten. Bei uns im Ort,von 2500 Einwohnern vor der Einheit, nach 21 Jahren jetzt noch 997 Einwohner.Und was wird in den nächsten 20 Jahren sein? Wahrscheinlich Null Einwohner aber eine Kläranlage nach Altenfeld.
05.12.2012
09:33 Uhr
3. hartmut klingner:
zu kommentar 1:ich würde mich nur wiederholen.schade um dieses land.schade um den osten deutschlands.trotz meiner bisher 43 arbeitsjahre sehe ich mich um die früchte meiner arbeit betrogen,ganz zu schweigen was danach kommt.
05.12.2012
08:27 Uhr
2. Marie Antonette:
Thüringen würde wieder auf die Wachstumsspur kommen...wenn es nicht immer versucht alle Gesetze aus Brüssel über Plan umzusetzen.... Mehr Internetverwaltung, mehr Merhheitsentschlüsse der Einwohner statt der Berufspolitiker wären hier hilfreich. Auch eine verkleinerung des Landtages auf realistische 50 Personen vom Pförtner bis zum Präsidenten wäre Kostenersparniss.... Dem Volk das Geld immer mehr Wegzunehmen um die Glaspaläste der Abwasser/Abfallwirtschaft/SERO zu finanzieren...wird den Pozess der Abwanderung nur verstärken..... Führt das Merhheitsprinzip mit realer Stimmbeteiligung ein dann kommen die Pragmatischten Schlüße zusammen anstatt immer nur einer Subventions-Lobby hinterherzulaufen. Der Entschluss Abwasserrohre oder welches Werk zu bauen..soll denen gehören die dort wohnen! Dorfrecht gehört in die Hände der Dorfbevölkerung!
05.12.2012
04:56 Uhr
1. Thüringer:
...es ist mittlerweile typisch THÜRINGEN längst überfällige und selbst dem letzten verbliebenen Einwohner bekannte Probleme auf die Agenda zu nehmen. Dass die Lebenshaltungskosten explodieren werden, für die die hier bleiben müssen/wollen ist so klar, wie dass die Sonne am Tag aufgeht. Die Frage ist, wie lange lässt sich der seßhafte Thüringer noch melken - bis der Staat den Abwasserverbänden und Kommunen zwangsversteigerte Immobilien in Massen vor die Füße spült. Da helfen auch keine "Neubürger" oder Werbeslogan für "Arbeit-Daheim" -Thüringen ist und bleibt träge und längst auf der Verliererspur im bundesweiten Ländervergleich. Das gilt für den öffentlichen Dienst, die Versorgung mit Kultur und Sport usw.- wir bleiben ein Landstrich der nicht mehr und nicht weniger die Grundversorgung sichert und das zu einem hohen Preis für seine Einwohner!
04.12.2012
18:03 Uhr

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