Wetter Orkantief "Sebastian" sorgt für umgeknickte Bäume

Eine Windböe zerzaust einer Frau das Haar.
Der erste Herbststurm in diesem Jahr brachte so manche Frisur durcheinander. Bildrechte: dpa

Der erste Herbststurm des Jahres hat am Mittwochmorgen Thüringen erreicht. In weiten Teilen des Landes sorgten Ausläufer des Orkantiefs "Sebastian" für umgeknickte Bäume und herumfliegende Äste. In der Region um Oberhof (Kreis Schmalkalden-Meiningen) blies "Sebastian" bislang am heftigsten.

Laut MDR Wetterstudio wurden auf der Schmücke schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 100 km/h gemessen. Sturmböen mit mehr als 83 km/h fegten über den Flughafen Erfurt-Weimar hinweg. Nur wenig darunter blieben die Windgeschwindigkeiten bei Masserberg, aber auch in Heiligenstadt und Gera. Noch immer warnt die Thüringer Unwetterzentrale vor schweren Sturmböen in Höhenlagen ab 800 Meter. Auch in der Nacht kann es noch ungemütlich werden.

Schäden gibt es in Thüringen bislang kaum, verletzt wurde niemand. Wie die Polizei in Suhl mitteilte, fuhr in Oberhof ein Auto gegen einen umgestürzten Baum. Zwischen Kahlert (Ilm-Kreis) und Gießübel (Kreis Hildburghausen) krachte ein großer Ast auf einen Lkw. Auch in Ost- und Nordthüringen fielen Bäume auf Straßen. Da die meisten Bäume noch dichtes Laub haben, bieten sie dem Wind eine große Angriffsfläche. Von Spaziergängen im Wald oder in Parks wird abgeraten.

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 13. September 2017 | 14:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. September 2017, 12:01 Uhr

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