Thüringen

ICE-Strecke Berlin-Nürnberg : Letzter Tunnel für Thüringer ICE-Trasse durchschlagen

Bei Katzhütte ist am Dienstag der ICE-Tunnel durch den Fleckberg durchschlagen worden. Ein Bagger legte am Nachmittag den rund 1.500 Meter langen Durchgang frei. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, sind damit alle der insgesamt 14 notwendigen Tunnel für die ICE-Neubaustrecke Berlin-Nürnberg im Thüringer Wald rohbaufertig hergestellt. Die Bauarbeiten am Fleckberg waren im Juli 2011 begonnen worden. Insgesamt mussten 400.000 Kubikmeter Gestein aus dem Berg gebrochen werden.

Thüringer Wald: Tunnel und Brücken der ICE-Trasse

Zwei Helme mit der Aufschrift VDE8 (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8) liegen auf einem Tisch, im Hintergrund sind Blumen zu sehen. Ein LKW fährt aus einem Tunnel auf der A 71 bei Behringen Zwei Männer in orangefarbenen Warnwesten blicken auf die zwei Mündungslöcher des ICE-Tunnels bei Goldisthal.

Brücke, Tunnel, Brücke, Tunnel - die ICE-Neubaustrecke von der Mitte zum Süden Thüringens ist ein wahres Mammutprojekt, bestehend aus 14 Tunneln und 20 Talbrücken. Einige der teils gigantischen Bauwerke sehen Sie hier. [Bilder]


Züge sollen in fünf Jahren rollen

Die neue Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse soll 2017 in Betrieb gehen. Dann werden durch die 13 Meter breite und zehn Meter hohe Röhre die ersten ICE-Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h hindurchfahren. Verkehrsminister Christian Carius betonte erneut die zukünftige Bedeutung Thüringens als Drehkreuz für den ICE-Verkehr. "Stündlich werden sich ab 2017 vier ICE-Züge in Thüringen treffen und die schnelle Weiterfahrt in den Norden, Süden, Westen und Osten Deutschlands ermöglichen", sagte der Minister. Der bessere Anschluss des Freistaats an die Metropolregionen Europas sei für den Wirtschaftsstandort Thüringen entscheidend.

Die Kosten für die 107 Kilometer lange, zweigleisige und elektrifizierte ICE-Neubautrasse Erfurt-Ebensfeld betragen laut Wirtschaftsministerium 2,9 Milliarden Euro. Der Abschnitt ist Teil der rund 500 Kilometer langen Bahnstrecke von Berlin über Halle/Leipzig und Erfurt nach Nürnberg, die zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer acht gehört. Die Trasse soll künftig die Fahrzeit zwischen Berlin und München von derzeit sechs auf rund vier Stunden verkürzen.

Zuletzt aktualisiert: 01. April 2013, 17:11 Uhr

2. ole:
Schön wenn mal ne Heilige("Birgit"oder heißt sie "Barbara") in der Gegend ist,denn wie von selbst wird da plötzlich die verdreckte Landstraße von Katzhütte nach Masserberg(im Baustellenbereich)gereinigt ohne vorherige Beschwerde an die Königin DBahn. Teuer war die Party bestimmt auch nicht denn die Portokasse hatte sie bestimmt dabei!Danke für nichts!
08.03.2012
05:35 Uhr
1. Klaus-Dieter:
Zur ICE -Trasse, wahrscheinlich wird dies wie alle Mal, außer Umwelt-und Naturschäden nichts gewesen sein bedeuten. Na hoffentlich werden mit dem ICE von Erfurt nach München mehr Menschen dies nutzen, als wie mit den Flieger vom Flugplatz Erfurt-Weimer Flug nach München mit 6- 10 Personen im Durchschnitt am Tag. Darauf wird wahrscheinlich wie immer eine Subvensionskampagne folgen auf Steuerzahlerkosten bis die Räder still stehen. Siehe Flughafen Erfurt-Weimar und Altenburg ! Danke für die Aufmerksamkeit und einen schönen Tag noch!
07.03.2012
07:20 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

© 2014 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK