"Goldener Spatz" : 180 Beitrage für Filmfestival eingereicht
Für das diesjährige Kinderfilmfestival "Goldener Spatz" sind insgesamt 180 Beiträge eingereicht worden. Das teilte Festivalleiterin Margret Albers am Mittwoch in Erfurt mit. Unter den Beiträgen sind 21 Kino- oder Fernsehfilme, 45 Kurzfilme oder Serien und 43 Dokumentationen. Darin werden laut Albers viele bedrückende Themen behandelt: der Tod und der Umgang damit in verschiedenen Kulturen, Problemfamilien und Angstbewältigung. Alltagsthemen wie die erste Liebe oder Probleme in der Clique spielen hingegen kaum eine Rolle.
Der Wettbewerb wird in diesem Jahr in sechs Kategorien ausgetragen: Minis, Kino-/Fernsehfilm, Kurzspielfilm, Serie/Reihe, Animation, Information/Dokumentation und Unterhaltung. Drei Auswahlkommissionen bewerten derzeit die eingereichten Beiträge und nominieren je Kategorie fünf bis neun Produktionen. Über die Gewinner der "Goldenen Spatzen" entscheidet dann eine internationale Kinder-Jury. Deren Mitglieder kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, aus Liechtenstein und aus Südtirol in Italien. Die Jury wird während des Festivals vom 26. Mai bis 1. Juni tagen.
Neben ernsten Themen wird das Festival auch viel Kurzweiliges und Unterhaltsames bieten. Vor allem bei den langen Spielfilmen sei viel in Bewegung, sagte Albers. Das gelte besonders für Literaturverfilmungen. In den Dokumentationen entdecken Kinder und Jugendliche in diesem Jahr vor allem Lebenswelten von Altersgefährten in anderen Ländern. Nach Angaben der Festivalleiterin waren bei den eingereichten Arbeiten auch einige Tendenzen erkennbar: So tauchten in den Filmen - ob über die Mongolei, Afrika, Deutschland oder die Schweiz - immer wieder Ziegen auf.
