Thüringen

Immobilien : Flächen für Windräder und Solaranlagen sind begehrt

Die Energiewende in Thüringen führt zu einer verstärkten Nachfrage nach Grundstücken in Thüringen. Die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr ein großes Interesse an Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen registriert. Von Interesse seien zunehmend auch Standorte für Solaranlagen entlang den Autobahnen, sagte der Leiter der Thüringer BVVG-Niederlassung, Markus Meyer. Nach seinen Angaben lagen Gebote für Windrad-Standorte zwischen 300.000 und einer Million Euro.

Insgesamt hat die BVVG im vergangenen Jahr rund 3.100 Hektar Ackerland und 670 Hektar Waldflächen verkauft. Bei den Immobilien handelt es sich um ehemaliges DDR-Volkseigentum. Durchschnittlich hätten die Käufer 10.400 Euro pro Hektar Acker bezahlt. Damit liege der Preis von Agrarflächen in Thüringen noch deutlich unter dem durchschnittlichen Preis in Westdeutschland in Höhe von 18.719 Euro, sagte Meyer.

"Sehr, sehr hoch" ist nach Meyers Worten die Nachfrage nach Waldflächen. Es gebe bis zu 20 Interessenten pro Ausschreibung. Verkauft würden jeweils Flächen von fünf bis zehn Hektar Größe. Insgesamt hat die BVVG im vergangenen Jahr mit dem Verkauf von Acker- und Waldflächen in Thüringen rund 38 Millionen Euro eingenommen. Weitere rund vier Millionen Euro Einnahmen erzielte sie aus der Verpachtung von Flächen.

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2012, 15:55 Uhr

1. Steuerzahler:
Zur Umweltvernichtung von Ackerland und Waldfl�chen f�r Windr�der und Solaranlagen, frag ich mich, wo tausende Tiere und Pflanzen in Th�ringen gef�hrdet sind, wie der Herr Umwelt- und Naturschutzminister Reinholz seine ehrgeizigen Ziele bis 2020 realisieren will? Die Landesverwaltung unter der Federf�hrung f�r Umwelt, Geologie und das Bundesamt f�r Naturschutz (BfN) haben darauf hingewiesen, na dann viel Erfolg. Wahrscheinlich wird hier an ein Wunder zur Natur und Gottes Ehrfurcht geglaubt. Das Kapital und das liebe Geld wird sich wie immer durchsetzen. Der kleine Mann darf sich keine Gartenh�tte aufstellen und die Herren genehmigen Eingriffe in die Natur und zur Umwelt, das jeder Achtung zum Menschen, zu Tieren und der uns geliehenen Umwelt wiedespricht. Darauf folgt wie immer eine Di�tenerh�hung, aber kein Harz IV-Regelsatz von nur 10,-Euro und der Steuerzahler muss wie immer zahlen.
22.02.2012
14:21 Uhr

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