Bleibt Eisenach kreisfreie Stadt? Darüber debattiert die Thüringer Regierung. Die SPD würde die Fusion der Stadt mit einem Kreis begrüßen. Die CDU lehnt dies ab.
Der Countdown zur Kommunalwahl am 22. April läuft: Die Kandidaten stehen fest. Manchmal allerdings auch nicht, denn es gibt keine. 1,8 Millionen Thüringer müssen nun entscheiden.
In Meiningen und Erfurt haben CDU, Linke und SPD mit Kundgebungen ihren Kommunalwahlkampf in Thüringen abgeschlossen. Bundespolitiker der Parteien forderten die Wähler auf, am Sonntag zur Stimmabgabe zu gehen.
Kurz vor den Kommunalwahlen hat Ralf-Uwe Beck, Sprecher des "Mehr Demokratie e.V.", im Interview mit dem MDR THÜRINGEN sich unter anderem für Bürgerbegehren zur Abwahl von Bürgermeistern ausgesprochen.
Der Gemeinde- und Städtebund hat dazu aufgerufen, an den Kommunalwahl in Thüringen teilzunehmen. Das Argument von Nichtwählern, auf die eigene Stimme komme es nicht an, lässt Geschäftsführer Ralf Rusch nicht gelten.
Seit 2009 ist das Landestheater Eisenach ohnehin nicht mehr eigenständig, sondern der Meininger Kulturstiftung zugeordnet. Nun droht dem Haus nach Ansicht der Stadt das komplette Aus.
Der Stadtbetrieb ist in Suhl für die Müllabfuhr und Wertstofferfassung zuständig. Die Staatsanwaltschaft Meiningen ermittelt in dem stadteigenen Unternehmen wegen des Verdachts auf Untreue. Die Rede ist von 40.000 Euro.
Für den Kurbetrieb in Masserberg gibt es neue Hoffnung. Das Wirtschaftsministerium ist zur Zahlung von Fördergeldern bereit. Eine entsprechende Voranfrage aus der Rennsteiggemeinde wurde positiv beantwortet.
Im Streit um eine offenbar rechtswidrige Abfallbehandlung in Bad Klosterlausnitz hat die Deutsche Umwelthilfe dem Landratsamt ein totales Versagen vorgeworfen und vom Land Konsequenzen gefordert.
In Pößneck wird eine neue Berufsschule gebaut. Die Bauaufträge sollen dabei an Aufforderungen gekoppelt worden sein, für Jugend-, Sport- und Sozialprojekte zu spenden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Am Freitagabend endete die Anmeldefrist für die Kandidaten der Thüringer Kommunalwahlen am 22. April. Eine MDR-Umfrage ergab: Es gibt zahlreiche Bewerber für die hohen Posten der Rathäuser und Landratsämter.
Seit 2007 haben Thüringer die Möglichkeit, von den Behörden Auskünfte zu verlangen. Das Informationsfreiheitsgesetz macht es möglich. Nun droht das Gesetz am Jahresende zu "verfallen".
Ermittler haben am 23. Februar Büro- und Wohnräume des Eisenberger Bürgermeisters Lippert durchsucht. Es geht um eine Anzeige wegen des Verdachts der Untreue. Lippert sieht darin ein fadenscheiniges Manöver.
Im Zusammenhang mit Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen ist Eisenachs Oberbürgerbürgermeister Doht ins Visier der Staatsanwaltschaft Erfurt geraten. Der SPD-Politiker zeigt sich gelassen.
Nachdem sich Oberhof im Streit um einen hauptamtlichen Bürgermeister gegen das Land behauptet hat, wird in Erfurt nun über die Entwicklung des Wintersportortes gestritten - in einem zunehmend gereizten Ton.
Die Staatsanwaltschaft Erfurt verdächtigt Ex-Innenminister Köckert, vertrauliche Informationen aus dem Eisenacher Stadtrat an ein Unternehmen verkauft zu haben. Eisenachs Oberbürgermeister Doht soll davon gewusst haben.
Im Streit mit dem Land um den Status ihres Bürgermeisters hat Oberhof auch in zweiter Instanz Recht bekommen: Das Oberverwaltungsgericht gesteht der Stadt ebenfalls einen hauptamtlichen Bürgermeister zu.
Oberhof braucht keinen hauptamtlichen Bürgermeister. Diese Position vertritt das Land Thüringen im Streit um den Status des Oberhofer Stadtoberhaupts weiterhin - und läutet die nächste Runde im Streit darüber ein.
Die Gerichts-Entscheidung war eindeutig: Das kleine Oberhof darf einen hauptamtlichen Bürgermeister haben. Die CDU ist mit dem Urteil über die Sonderrolle der Stadt unzufrieden. Dagegen sieht die SPD mehr Möglichkeiten.
Nur 1.500 Einwohner und einen hauptamtlichen Bürgermeister? Das geht nicht, sagte das Land. Doch, sagten die Oberhofer und verwiesen auf die Sonderrolle als Wintersportort. So sahen es nun auch die Richter in Meiningen.
Wenn im April in Thüringen die Bürgermeister gewählt werden, soll Oberhof erstmals nur einen ehrenamtlichen Rathauschef bekommen. Dagegen wehrt sich die Stadt und verweist auf die anstehenden Aufgaben.
Die Wähler im Saale-Orla-Kreis haben einen neuen Landrat gewählt. Beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte keiner der Kandidaten die nötige Mehrheit errungen. In der Stichwahl gewann der Herausforderer von der CDU.
Bei der Landratswahl im Saale-Orla-Kreis hat kein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten. Nun muss Amtsinhaber Rosner (SPD) in die Stichwahl mit dem Zweitplatzierten, dem CDU-Kandidaten Fügmann.
Im April werden in Thüringen Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte gewählt. Die großen Parteien verfolgen dabei unterschiedliche Strategien. Sie wollen regional mal mehr, mal weniger stark vertreten sein.