Der Brandt-Besuch im Blick der Stasi

Otto Winzer und Willi Stoph warten auf Willy Brandt.
Gastgeber Willi Stoph wartet am Morgen des 19. März 1990 am Bahnsteig eins des Erfurter Hauptbahnhofes auf seinen Gast: Bundeskanzler Willy Brandt. An Stophs Seite: DDR-Außenminister Otto Winzer. Bildrechte: BStU
Otto Winzer und Willi Stoph warten auf Willy Brandt.
Gastgeber Willi Stoph wartet am Morgen des 19. März 1990 am Bahnsteig eins des Erfurter Hauptbahnhofes auf seinen Gast: Bundeskanzler Willy Brandt. An Stophs Seite: DDR-Außenminister Otto Winzer. Bildrechte: BStU
Willi Stoph begleitet Willy Brandt zurück zum Zug.
Brandt und Stoph verlassen den Hauptbahnhof und gehen über den Vorplatz hinüber zum Tagungshotel "Erfurter Hof". Sie hören bereits den Jubel und die Schreie der Menschen. Bildrechte: BStU
Rangelei an einer Polizeiabsperrung.
Nur mit Mühe können Polizei und Staatssicherheit die drängenden Menschen in der Bahnhofsstraße zurückhalten. Bildrechte: BStU
Überwachung in der Erfurter Bahnhofstraße.
Detailliert dokumentiert die Staatssicherheit jede Regung auf dem Platz. Die Gesichter sollen später identifiziert werden können. Bildrechte: BStU
Die Sperre in der Bahnhofstraße bricht. Die Menschen drängen durch den Absperrzaun auf die Straße.
Die Sperre in der Bahnhofsstraße bricht. Mehrere Tausend Menschen stürmen in wenigen Sekunden den Platz. Die Sicherheitskräfte sind machtlos. Bildrechte: BStU
Gedränge am Hoteleingang.
Die Menschen haben den Bahnhofsvorplatz gestürmt. Nur mit Mühe erreichen die beiden Delegationen das Tagungshotel. Bildrechte: BStU
Willy Brandt am Fenster. Menschen jubeln ihm zu.
Der historische Moment: Willy Brandt zeigt sich am Fenster und grüßte die Menschen auf dem Platz stumm. Bildrechte: BStU
Ankunft der Wagenkolone in Buchenwald.
Am Nachmittag fährt der Kanzler auf eigenen Wunsch nach Buchenwald. Er will mit dem Besuch in der KZ-Gedenkstätte auch an die gemeinsame deutsche Geschichte erinnern. Bildrechte: BStU
Brandt bei der Kranzniederlegung in Buchenwald.
Bei der Kranzniederlegung muss Brandt die Nationalhymne der DDR hören. Das war zwischen den Unterhändlern zuvor nicht abgesprochen. Bildrechte: BStU
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