Asbach : Loch im Asbach-Flussbett doch kein Erdfall
Das plötzliche Versickern eines Baches in Schmalkaldener Ortsteil Asbach geht nach Ansicht eines Geologen nicht auf einen Erdfall zurück. Wie Lutz Katzschmann von der Landesanstalt für Umwelt und Geologie sagte, handelt es sich stattdessen um eine sogenannte Bachversinkung, die sich dort auch nicht zum ersten Mal ereignet habe.
Katzschmann zufolge spricht vieles dafür, dass sich der Asbach seinen Weg unter einer Mauer gebahnt habe und dann in einer Karstspalte in Richtung Grundwasser verschwunden sei. Die zuständigen Behörden beraten jetzt, wie die schadhafte Stelle im Asbach repariert werden kann. Bürgermeister Thomas Kaminski sagte, dass die angrenzende, viel befahrene Schmalkaldener Straße wohl nicht unterspült wurde. Da die Straße wohl nicht gefährdet sei, wurde sie für den Verkehr zum Teil wieder frei gegeben.
Das ein mal einen Meter große Loch war am Sonntagmorgen im Schmalkaldener Asbach entdeckt worden. Es hatte den Bach trocken gelegt. Aus Sicherheitsgründen war die Schmalkaldener Straße voll gesperrt worden. Ende Oktober 2010 hatte ein Erdfall in der südthüringischen Stadt einen Riesenkrater gerissen. In dem etwa 20 Meter tiefen Loch mit einem Durchmesser von rund 30 Metern verschwanden ein Auto, Garagenteile und ein Stück Garten. Verletzt wurde niemand.




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