Geringfügig Beschäftigte : Stadtverwaltungen beschäftigen nur wenige Mini-Jobber
In den Thüringer Stadtverwaltungen sind sogenannte Mini-Jobs die Ausnahme. Nach einer Umfrage von MDR THÜRINGEN unter den zehn größten Städten in Thüringen beschäftigen Eisenach, Gera, Weimar und Mühlhausen überhaupt keine Mini-Jobber. Die meisten gibt es in Jena. Hier sind durchschnittlich 15 angestellt, in Nordhausen sind es neun. Ein Sprecher der Stadt Nordhausen sagte MDR THÜRINGEN, angesichts von 420 Beschäftigten in der Stadtverwaltung Nordhausen spiele die Mini-Job-Variante aber eine untergeordnete Rolle.
Zumeist werden die geringfügig Beschäftigten zur Pflege von öffentlichen Parks und Friedhöfen, in Bibliotheken oder als Einlass- und Garderobenhilfen bei Kulturveranstaltungen eingesetzt. Der Stundenlohn für die Mini-Jobs reicht von 3,10 Euro für die Aufsicht im Waffenmuseum Suhl bis zu 14 Euro für Denkmalschutzaufgaben in Nordhausen. Mini-Jobber dürfen monatlich nicht mehr als 400 Euro verdienen oder maximal 50 Tage im Jahr arbeiten. Auf das Einkommen muss der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsabgaben zahlen, diese übernimmt pauschal der Arbeitgeber.
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