Mitte/West-Thüringen

Alkersleben : Unfall bei Flugschau offenbar aufgeklärt

Der tödliche Unfall auf einer Flugschau im April auf dem Flugplatz Alkersleben bei Arnstadt ist offenbar aufgeklärt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen geht in einem Zwischenbericht von menschlichem Versagen aus. Der Pilot habe in einem Kunstflugmanöver die Kontrolle über sein Flugzeug verloren. Der Abschlussbericht wird in rund drei Monaten veröffentlicht.

Misslungene Rolle in der Luft

Polizisten gehen über das Feld, auf dem das Wrack eines abgestürzten Flugzeuges liegt
Polizisten hatten nach dem Unfall die Absturzstelle abgesperrt.

Statt sein Flugzeug in einer Rolle nach oben zu ziehen, habe er die Maschine in den Boden gerammt, heißt es in dem Bericht. Die  Witterungsbedingungen seien optimal, das Flugzeug technisch in Ordnung gewesen.

Der 49 Jahre alte Pilot, der zu einer Kunstflugstaffel aus Gera gehörte, hatte an einem Formationsflug mit drei anderen Fluzgzeugen teilgenommen. Während der Vorführung war die Maschine plötzlich aus der Formation ausgebrochen und auf einem Feld aufgeschlagen. Der Pilot, der allein in der Maschine gesessen hatte, war ums Leben gekommen, Verletzte hatte es nicht gegeben. Die Flugschau war nach dem Unfall abgebrochen worden.

Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2012, 10:20 Uhr

7. Dr. Günther Ambros, Dresden:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich konnte bei der BFU weder einen Zwischen-noch einen Abschluss-bericht finden. Der Text des Bulletins BFU 3X025-12:"Das Flugzeug flog mit drei anderen in Formation in ca. 150 m Höhe über die Piste. Während einer gesteuerten Rolle verlor es an Höhe und kollidierte mit dem Erdboden". Ihr Text ist sachlich nicht korrekt. Bei einer Rolle dreht das Flgz. um die die Längsachse und nicht nach oben. Das ist ein ganz anderer und auch verständlicher Sachverhalt. Kein Pilot würde sich entsprechend Ihrer Schilderung verhalten. Bei der geflo-genen Figur kann es unter bestimmten Bedingungen im Verband und in geringer Höhe zu einer Bodenberührung kommen. Bitte vor einer Veröffentlichung immer erst sachkundig machen. "Statt nach oben"...und "...in den Boden gerammt" ist unerträglich. Freunliche Grüße Ambros
30.07.2012
18:30 Uhr
6. Andreas Kirsten:
Weiter gilt zu beachten, und dies ist unter jedem Abschlussbericht zu finden: Die Untersuchung wurde in Übereinstimmung mit dem Gesetz über die Untersuchung von Unfällen und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge (Flugunfall-Untersuchungs-Gesetz - FlUUG) vom 26. August 1998 durchgeführt. Danach ist das alleinige Ziel der Untersuchung die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen
30.07.2012
17:57 Uhr
5. Andreas Kirsten:
Und genau das Bulletin sagt dies NICHT aus! [...] Externe Links sind aus rechtlichen Gründen leider nicht erlaubt.
30.07.2012
17:54 Uhr
4. Online-Redaktion:
@Dr. Günther Ambros Sehr geehrter Herr Dr. Ambros, auf Ihren Kommentar hin haben wir unseren Artikel noch einmal mit dem Bulletin "Unfälle und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge, April 2012" der BFU verglichen und festgestellt, dass der Artikel sachlich korrekt ist. Da die Bulletins der BFU öffentich sind, können Sie sich auch selbst davon überzeugen. Mit freundlichen Grüßen. Die Online-Redaktion
30.07.2012
15:54 Uhr
3. Dr.Günther Ambros:
Flugunfall im Textprogramm. Ich habe selbst von 1962 bis 1979 in der DDR-Kunstflugstaffel Segelflug Verbanskunstflug mit 3 Flugzeugen geflogen, z.T. mit sehr Riskanten Manövern. Ihr Textprogramm ist fachlicher und grob fahrlässiger Unfug und kann mit Sicherheit nicht von der BFU stammen. Verbandskunstflug ist aber immer mit einem Risiko verbunden. Ich fordere Sie zu einer Erklärung und zu einer Entschuldigung gegenüber den Beteiligten und den Hinterbliebenen auf. Günther Ambros
30.07.2012
14:57 Uhr
2. Online-Redaktion:
Sehr geehrter Herr Kirsten, danke für ihren Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert. Die Informationen stammen nicht aus einem Abschlussbericht sondern aus einem Zwischenbericht. Ansonsten sind das die Informationen, die der Redaktion vorliegen. Mit freundlichen Grüßen die Online-Redaktion
30.07.2012
12:01 Uhr
1. Andreas Kirsten:
laut BFU existiert noch gar kein Abschlussbericht! Bitte recherchiert hier besser nach, bevor Ihr solche Presseenten veröffentlicht! Andreas Kirsten Freiwillige Feuerwehr Elxleben
30.07.2012
09:36 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

© 2013 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK