Thüringentag in Gotha : Großer Festumzug zum Thüringentag-Finale
Drei Tage lang wurde in Gotha der Thüringentag gefeiert. 209.000 Besucher kamen in die westthüringische Stadt und erlebten 250 Einzelveranstaltungen. Den Höhepunkt bildete der traditionelle Frestumzug des Thüringentages am Sonntag. "Große Köpfe - Große Traditionen" hieß es und Tausende beteiligten sich daran.
Mit dem traditionellen großen Festumzug ist der Thüringentag 2011 in Gotha am Sonntagnachmittag zu Ende gegangen. An dem Umzug unter dem Motto "Große Köpfe - Große Traditionen" beteiligten sich rund 5.000 Mitwirkende. Tausende Gäste säumten die Route des Umzugs in der Innenstadt. Zu sehen waren 236 Bilder aus der Geschichte der Stadt, dazu Pappmaschee-Figuren bedeutender Persönlichkeiten sowie Trachten- und Traditionsvereine.
Die Zahl der Besucher übertraf noch die hochgesteckten Erwartungen der Stadt. Die hatte mit 200.000 Gästen über das Wochenende gerechnet. Am Ende wurden 209.000 gezählt, die bei strahlendem Sonnenschein nach Westthüringen gekomen waren.
Der nächste Gastgeber heißt Sondershausen
Das ganze Wochenende warteten rund 250 Einzelveranstaltungen auf die Besucher des Thüringentages. Begleitend dazu wurde auch der 150. Geburtstag des Deutschen Schützenbundes gefeiert. Er war in Gotha gegründet worden.
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hatte das Volksfest, das in diesem Jahr unter dem Motto "Gotha adelt" stand, am Freitagnachmittag eröffnet. Das anschließende Eröffnungsprogramm auf der Marktbühne wurde vom MDR THÜRINGEN präsentiert.
Gastgeber des Thüringentags in zwei Jahren ist dann Sondershausen im Kyffhäuserkreis. Das gaben die Veranstalter in Gotha bekannt.
Thüringentag teurer als ursprünglich geplant
Nach Angaben des Gothaer Oberbürgermeisters Knut Kreuch kostet das dreitägige Fest rund 900.000 Euro. Das seien 100.000 Euro mehr als ursprünglich geplant. Stadt und Landkreis steuern 150.000 Euro bei. Weitere 200.000 Euro kommen vom Land. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sagte, damit stelle das Land etwas weniger Geld zur Verfügung als in den Vorjahren. Der Rest der Summe kommt von Spendern oder Sponsoren. Kreuch hatte bereits vor Monaten eine Kampagne mit Spendenbriefen im Wert von 7,75 Euro gestartet - in Anlehnung an das Gründungsjahr der Stadt.
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