Stimmzettel liegen auf verschiedenen Haufen
33 Briefwahlvorstände zählen in Erfurt die Briefwahl-Stimmen aus. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann

Auszählung der Briefwahl in Erfurt Wahlbeobachter zwischen Interesse und Zweifel

Ein grauer Erfurter Herbstnachmittag, die Straßenbahn spült kleinere Menschengruppen zur Walter-Gropius Schule im Stadtteil Brühlervorstadt. Am Eingang der Berufsschule herrscht geschäftiges Treiben: Helfer weisen den Wählern, Wahlvorständen, Wahlhelfern und Wahlbeobachtern den richtigen Weg. Für sie gibt es viel zu tun: In der Berufsschule erfolgt zentral die Auszählung der Briefwahlstimmen für Erfurt.

von Florian Engelmann

Stimmzettel liegen auf verschiedenen Haufen
33 Briefwahlvorstände zählen in Erfurt die Briefwahl-Stimmen aus. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann

Rund 33.000 Briefwahlstimmen warten in großen Tonnen auf ihre Auszählung: Zur Feststellung der Briefwahlergebnisse werden Briefwahlvorstände gebildet, die aus einem Wahlvorstand und mehreren Wahlhelfern bestehen. In Erfurt sind 33 Teams notwendig, um die zunehmende Anzahl der Briefwahl-Stimmen auszuzählen. Im Vorfeld der Wahl hatte die AfD Thüringen eine Kampagne gestartet, die ihre Mitglieder zur Beobachtung der Wahl aufrief - insbesondere die Briefwahl sollte ein Beobachtungsziel sein. Grundsätzlich hat jeder Bürger das Recht als Wahlbeobachter die Auszählung der Stimmzettel zu verfolgen. MDR THÜRINGEN war deshalb in Erfurt ebenfalls als Wahlbeobachter vor Ort, um die Auszählung der Briefwahl zu beobachten und mit anderen Wahlbeobachtern ins Gespräch zu kommen. Um den gesamten Vorgang zu verfolgen, müssen Wahlbeobachter schon nachmittags in Berufsschule kommen.

Über 1.000 Briefwahlumschläge pro Team

Peter Neuhäuser, Amtsleiter des Erfurter Bürgeramtes, ist dann als Briefwahlvorstand Nummer 8019 im Einsatz. Gemeinsam mit sechs Wahlhelfern - allesamt städtische Mitarbeiter - ist er für die ordnungsgemäße Auszählung von 1.063 Wahlbriefen verantwortlich. Um 15 Uhr holt Neuhäuser mit zwei Helfern seine Briefwahlumschläge in einer versiegelten Tonne ab. Sein Team öffnet nun die roten Briefwahlumschläge und prüft die Gültigkeit der Stimmabgabe. Anschließend gelangen die blauen Umschläge mit den Wahlzetteln der Briefwähler in die Urne. Wahlbeobachter tauchen währenddessen im Briefwahlvorstand 8019 nicht auf. Kurz vor 17 Uhr ist das Team mit der Arbeit fertig und kann eine Pause machen. Für den MDR THÜRINGEN-Reporter bleibt Zeit für einen Gang durch die Berufsschule.

Erfurt So funktioniert die Auszählung der Briefwahl

Vom Abholen der Wahltonne bis zum Melden der Ergebnisse: In der Walter-Gropius-Schule wurden zentral für Erfurt die Briefwahlausstimmen ausgezählt. Die Arbeit des Briefwahlvorstandes Nummer 8019 in Bildern.

Ein Schild weist vor der der Walter-Gropius-Schule auf den Wahlraum 3013 hin
In der Walter-Gropius-Schule befindet sich neben einem Wahllokal das Erfurter Zentrum zum Auszählen der Briefwahl-Stimmen. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Ein Schild weist vor der der Walter-Gropius-Schule auf den Wahlraum 3013 hin
In der Walter-Gropius-Schule befindet sich neben einem Wahllokal das Erfurter Zentrum zum Auszählen der Briefwahl-Stimmen. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Mehrere schwarze Mülltonnen stehen in einem Raum. In diesen Tonnen werden in Erfurt Briefwahlunterlagen aufbewahrt.
33.000 Briefwahl-Unterlagen werden hier in schwarzen Mülltonnen gelagert. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Zwei silberne Koffer mit den Unterlagen für den Briefwahlvorstand 8019 in der Erfurt stehen auf dem Boden
Insgesamt sind 33 Wahlvorstände mit der Auszählung betraut. Jeder Wahlvorsteher erhält Alu-Koffer mit den Unterlagen. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser steht mit zwei Wahlhelferinnen und einer Tonne im Fahrstuhl
Startschuss: Um 15 Uhr holt Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser mit zwei Wahlhelferinnen seine Wahltonne ab. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser rollt eine Tonne über den Flur
Quer durch die Schule geht es bis zum zugewiesenen Klassenzimmer, in dem die restlichen Helfer warten. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Ein Bündel roter Briefwahlumschläge liegt in einer Tonne
Öffnung der Tonne: 1.063 rote Briefwahlumschläge müssen gezählt werden. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Rote Briefwahlumschläge liegen in Zehnerstapen auf einem Tisch
Zunächst wird gezählt, ob alle Unterlagen vorhanden sind. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser hält eine leere Tonne in die Luft
Alle einmal hersehen: Neuhäuser beweist, dass die Tonne leer ist. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Eine Urne mit einer Siegelmarke
Nun kann diese neu versiegelt werden und als Urne dienen. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlumschläge werden in einer Brieföffnemaschine gelegt
Große Zeitersparnis: Eine Brieföffnermaschine hilft beim Öffnen der Umschläge. So braucht das Team für diese Arbeit statt einer Stunde nur zehn Minuten. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Der Wahlleiter und sechs Wahlhelfer öffnen die roten Briefwahlumschläge
Nun werden die Unterlagen geprüft. Bei acht Umschlägen stellen die Helfer eine Ungültigkeit der Stimmabgabe fest. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser steckt blauen Wahlumschläge in die Urne
Der Briefwahlvorstand steckt die restlichen 1.055 blauen Wahlumschläge mit den Stimmzetteln der Briefwähler in die versiegelte Urne. Nach Erledigung dieser Aufgabe um 17 Uhr haben die Helfer eine Pause bis 18 Uhr. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Auszählung von Briefwahlstimmen bei der Bundestagswahl in der Gropiusschule Erfurt.
Dann werden pünktlich wie in allen anderen Wahllokalen in Deutschland die Stimmzettel ausgekippt. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Blaue Briefwahlumschläge liegen in Zehnerstapen auf einem Tisch
Erneut werden mithilfe von Zehnerstapeln alle Briefe doppelt durchgezählt. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Briefwahlvorstand Peter Neuhäuser öffnet einen blauen Wahlumschlag
Nun können die Stimmzettel aus den Umschlägen genommen werden. Die Brieföffnemaschine kommt dabei erneut zum Einsatz. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
Wahlhelfer sortieren Stimmzettel auf verschiedene Haufen
Anschließend wird mit dem Zählen begonnen. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann
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"Ich wollte selbst schauen, wie es abläuft"

Die Stimmung im verwinkelten Schulgebäude ist ruhig, konzentriert und geschäftig. Etwa in jedem vierten Briefwahlvorstand sind Wahlbeobachter zu sehen. Mit regloser Miene schauen sie der Arbeit der Wahlhelfer zu. Ein Ansturm an Wahlbeobachtern bei der Auszählung der Briefwahl in Erfurt ist ausgeblieben: Laut Angaben von Gabriele Richter, die für den Kreiswahlleiter Rainer Schönheit vor Ort die Auszählung der Briefwahl beaufsichtigt, sind etwa zehn Bürger als Wahlbeobachter im Haus - also nicht genug, um jeden Briefwahlvorstand zu beobachten. Nur wenige stehen für Gespräche bereit. Ein Wahlbeobachter erzählt, dass er sich von der Richtigkeit der Wahl überzeugen möchte. Die Beobachtung der Wahl sei eine wichtige Sache. Sein erstes Fazit: "Läuft alles ordentlich."

Eine andere Wahlbeobachterin gibt genauere Einblicke: Sie habe grundsätzlich kein großes Vertrauen in den Wahlvorgang: "Man hört ja viel, da wollte ich selbst schauen, wie es abläuft.“ Die Frau hatte vor der Wahl versucht, Bekannte als Wahlbeobachter zu gewinnen. Sie konnte ihren Freund und einige Familienmitglieder überzeugen, die ebenfalls vor Ort seien. Sie habe außerdem extra in ihrem Wahllokal vor Ort gewählt, da sie bei der Briefwahl Bedenken hat. Die Frau betont, dass die Wahlhelfer ihr gegenüber nicht misstrauisch, sondern sehr freundlich seien. Nach ihrem Eindruck ist beim Auszählen bisher ebenfalls alles in Ordnung.

"Manipulation ist ausgeschlossen"

Auszählung von Briefwahlstimmen bei der Bundestagswahl in der Gropiusschule Erfurt.
Los geht's: Neuhäuser schüttet um 18 Uhr die blauen Briefwahlumschläge aus. Bildrechte: MDR/Florian Engelmann

Zurück im Briefwahlvorstand 8019: Neuhäuser erzählt, dass er Manipulationen im Briefwahlvorstand für ausgeschlossen hält. Er ist seit seiner Volljährigkeit bei der Auszählung von Wahlen dabei ist und sieht keine Möglichkeit dafür: "Dafür fehlt mir die Fantasie". Bei der Briefwahl habe Neuhäuser bisher insgesamt eher wenige Wahlbeobachter angetroffen. Diese seien jedoch jederzeit willkommen, ausgezählt wird bei offener Tür: "Wir haben nichts zu verbergen." Zu Beginn der Auszählung um 18 Uhr kommen dann doch zwei Wahlbeobachter in das Wahllokal 8019, schauen fünf Minuten schweigend zu und gehen dann wieder. Neuhäuser und seine sechs Wahlhelfer arbeiten konzentriert weiter - wie zur selben Zeit rund 650.000 andere Wahlhelfer in ganz Deutschland.

Wahlbeteiligung in Thüringer Wahlkreisen

Altenburger Land77 Altenburger LandZweitstimmeStand: 117 von 117 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 72,1 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige28,916,112,327,52,37,65,3Greiz76 GreizZweitstimmeStand: 182 von 182 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 76,0 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige30,215,711,325,62,88,65,8Saale-Orla-Kreis75 Saale-Orla-KreisZweitstimmeStand: 172 von 172 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 75,2 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige28,516,512,226,52,77,26,3Saale-Holzland-Kreis74 Saale-Holzland-KreisZweitstimmeStand: 173 von 173 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 76,9 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige30,016,911,723,53,38,56,2Saalfeld-Rudolstadt73 Saalfeld-RudolstadtZweitstimmeStand: 169 von 169 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,5 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige26,416,412,227,03,17,67,4Sonneberg72 SonnebergZweitstimmeStand: 92 von 92 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 70,8 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige29,716,113,325,62,86,65,8Weimarer Land71 Weimarer LandZweitstimmeStand: 156 von 156 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 76,4 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige31,314,411,623,73,68,56,9Ilm-Kreis70 Ilm-KreisZweitstimmeStand: 137 von 137 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 76,1 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige26,815,913,425,04,17,87,0Hildburghausen69 HildburghausenZweitstimmeStand: 116 von 116 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,6 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige30,116,113,125,22,96,36,3Sömmerda68 SömmerdaZweitstimmeStand: 113 von 113 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,5 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige29,816,311,924,22,97,77,1Gotha67 GothaZweitstimmeStand: 161 von 161 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,5 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige28,715,514,523,23,47,67,1Schmalkalden-Meiningen66 Schmalkalden-MeiningenZweitstimmeStand: 171 von 171 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,1 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige32,015,914,021,63,66,86,1Kyffhäuserkreis65 KyffhäuserkreisZweitstimmeStand: 122 von 122 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 71,7 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige26,018,614,625,02,47,26,2Unstrut-Hainich-Kreis64 Unstrut-Hainich-KreisZweitstimmeStand: 129 von 129 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 71,7 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige30,614,914,423,23,27,85,8Wartburgkreis63 WartburgkreisZweitstimmeStand: 184 von 184 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 74,8 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige31,115,414,322,53,36,66,9Nordhausen62 NordhausenZweitstimmeStand: 118 von 118 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 70,0 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige28,017,516,521,13,57,16,2Eichsfeld61 EichsfeldZweitstimmeStand: 154 von 154 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 76,8 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige43,99,211,318,23,38,55,7Eisenach56 EisenachZweitstimmeStand: 48 von 48 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 73,0 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige25,318,115,019,04,87,610,2Weimar55 WeimarZweitstimmeStand: 71 von 71 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 75,9 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige25,719,313,816,19,98,56,8Suhl54 SuhlZweitstimmeStand: 34 von 34 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 71,7 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige25,723,313,219,93,77,66,5Jena53 JenaZweitstimmeStand: 102 von 102 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 79,9 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige23,022,813,514,410,29,56,7Gera52 GeraZweitstimmeStand: 88 von 88 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 72,1 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige22,620,710,528,53,08,36,3Erfurt51 ErfurtZweitstimmeStand: 181 von 181 WahlbezirkenWahlbeteiligung: 75,6 %in %CDUDIE LINKESPDAfDGRÜNEFDPsonstige25,219,614,418,57,08,66,7unter 72 %72 % bis unter 74 %74 % bis unter 76 %76 % und mehr

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 06:34 Uhr

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6 Kommentare

26.09.2017 19:39 Micha 6

@ Mediator4 Aber wehe man hätte sich verzählt bei rot rot grün oder CDU. Dann hätten sie das doch ganz anders hingestellt! „ Verzählt“ ist einfach Wahlbetrug! Egal für wen oder welche Partei! Vertrauen Sie der Politik echt noch??? Dann haben sie den Schuss nicht gehört oder leiden an Realitätsverlust. Da muss man Sie fragen wie naiv sie sind. Von der Politik wird man belogen betrogen und beschissen und das von vorn bis hinten, deshalb AFD! Merkel original Zitat: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt“ dieses Zitat sagt doch schon alles.

26.09.2017 18:23 Zarkus 5

Sehr geeherter Mediator,
Ich war selbst bei der Stimmenauszählung von unserem Wahlbezirk anwesend. Und es ging eben nicht alles mit rechten Dingen zu. Es fing damit an, dass die Wahlurne nicht versiegelt war! Die Antwort der Leiterin war: "Ja, das hab ich vergessen." Dann ging es weiter. Die Anzahl der Wahlzettel stimmte nicht mit der Anzahl auf der Liste der abgegebenen Stimmen über ein. Es wurde NICHT nocheinmal nachgezählt! Die Sortierung war das reinste Chaos und die Wahlhelfer waren schlichtweg zu dumm, um diese Auszählung ordentlich zu organisieren. Die Stimmzettel waren quer auf dem Tisch verteilt und keiner wusste richtig, ob ein Stapel bereits sortiert war oder nicht. Darauf folgte die Auszählung. Es haben drei verschiedene Personen Strichliste geführt. Es gab ständig unterschiedliche Ergebnisse. Soweit ist das ja nicht schlimm, aber es wurde nicht noch einmal ausgezählt, mit der Begründung man wolle ja nicht bis Mitternacht hier sitzen.

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