Zwei Leichen in Erfurt-Kerspleben Staatsanwaltschaft: Mutter riss Kind wohl mit in den Tod

Nach der Obduktion der beiden Toten von Erfurt-Kerspleben geht die Staatsanwaltschaft von einem erweiterten Suizid aus. Demnach hat die 43-jährige Frau ihre dreijährige Tochter mit in den Tod genommen. Sprecher Hannes Grünseisen sagte MDR THÜRINGEN, auch die bisherigen Ermittlungen deuteten darauf hin. Es werde dennoch weiter ermittelt, um weitere Tatumstände zu klären.

Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen nach dem Fund einer Frauen- sowie einer Kinderleiche in einem Auto an einem Feldweg zwischen Erfurt-Kerspleben und Vieselbach.
Erfurt-Kerspleben am Mittwoch Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

Außerdem bittet die Polizei um Zeugen, denen am Mittwoch ein schwarzer Kia am Tatort auffiel. Dabei handelt es sich um einen Wirtschaftsweg zwischen Kerspleben und Vieselbach, der von einer Vielzahl von Fahrern, insbesondere Radfahrern, genutzt werde. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Erfurt unter (0361) 74 431 465 entgegen.

Am Mittwochmorgen waren die Frau und das Kind im Erfurter Vorort Kerspleben tot in ihrem Auto aufgefunden worden. Der Wagen mit den beiden Leichen stand an einem Feldweg. Dort hatte laut Polizei der Lebensgefährte der Frau das Auto entdeckt. Die Leichen wurden am Mittwoch zur Obduktion nach Jena gebracht.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2017, 11:57 Uhr

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