Einstweilige Verfügung beantragt Ex-Rot-Weiß-Präsident geht gegen seine Entlassung vor

Der geschasste Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt, Rolf Rombach, geht juristisch gegen seine Entlassung durch den Aufsichtsrat vor. Ein Sprecher des Amtsgerichts Erfurt sagte MDR THÜRINGEN am Freitag, dass Rombach am Mittag eine einstweilige Verfügung gegen seine Entlassung beantragt habe. Rombach hatte den Schritt angekündigt. Er hatte erklärt, der Aufsichtsrat des Vereins habe keine Gründe für seine Abberufung genannt.

Rolf Rombach, Präsident Rot-Weiß Erfurt
Rolf Rombach Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Rombachs Nachfolger Frank Nowag hatte die Entlassung des langjährigen Präsidenten damit begründet, dass dieser Unterlagen vorenthalten habe. In dem Streit gehe es vor allem um Sachkonten, Darlehensverträge, Kreditverträge und Spielerverträge. Zur Einsicht in die Unterlagen sei Rombach vom Aufsichtsrat eine Frist bis zum 26. Oktober 2017 gesetzt worden. Diese habe er nach Ansicht des Gremiums aber verstreichen lassen und somit einen schwerwiegenden Grund für seine Entlassung geliefert.

Nowag war am Donnerstag vom Aufsichtsrat ernannt worden. Er wird das Amt zunächst bis zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Dezember ausüben. Dann wird von den Mitgliedern des Vereins der Aufsichtsrat regulär gewählt. Dieser bestimmt laut Vereinssatzung das Präsidium und somit den Präsidenten. 

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 03. November 2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. November 2017, 15:02 Uhr

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14 Kommentare

04.11.2017 16:01 Normalo 14

Gibt's nichts wichtiges in unserem Land? Wofür genau ist von Bedeutung was die Schlagzeile da oben aussagt??? Da haben wir eine Rassistenpartei im Landtag, die stellvertretende Chefin der AfD ist des Betrugs und der Urkundenfälschung verdächtig, aber von Bedeutung ist dieser Unsinn da oben.

04.11.2017 10:46 Kanzler 13

Ein Rauswurf per Fax und das auch noch mit Formfehlern behaftet.
Das hat weder Stil, noch ist es korrekt.
Wenn erwachsene Männer nicht mehr miteinander reden können und nur noch die Anwälte sprechen, ist das Tischtuch schon zerschnitten.
Jetzt geht es nur noch um Eitelkeiten und Posten.

Hier fehlen zwei Ding. Zum Einen solch klare und unmissverständliche Worte, wie sie Jens Möckel spricht und die jeder versteht.
Zum Anderen solch ein ehrlicher Einsatz, der jede Woche von der Südtribüne kommt. Hier schreit, singt und klatscht man sich immer die Seele aus dem Leib.

Das ist professionell. Das Andere ist Kindergartenführung.

In der Hoffnung, dass die Jungs morgen nicht nur beim Aufwärmen die Bälle in den Winkel hauen, werden wir auch morgen im Stadion sein.

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