Geraberg : Mann stirbt bei Eisrettungsübung
In Geraberg im Ilmkreis hat es bei einer Eisrettungsübung einen tödlichen Unfall gegeben. Wie ein Sprecher der Polizei Gotha MDR THÜRINGEN sagte, kam bei der Übung im Freibad des Ortes ein junger Mann ums Leben. Der 24-Jährige war Mitglied der Wasserwacht.
Im Einsatz war die DRK-Wasserwacht Arnstadt. Sie hatte für die Übung zwei Löcher ins Eis gesägt. Der junge Mann wollte der Polizei zufolge von einem Loch zum anderen tauchen. Aus bisher unbekannter Ursache tauchte er nicht mehr auf. Obwohl er nur wenige Minuten unter Wasser war, bevor er geborgen wurde, kam jede Hilfe zu spät. Die Wiederbelebungsversuche waren nicht erfolgreich. Der genaue Unfallhergang und die Todesursache waren auch am Sonntag noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Erfurt gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
An der Übung waren nach Angaben des DRK-Landesverbandes acht Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Arnstadt beteiligt. Sie wollten trainieren, ins Eis eingebrochene Menschen aus dem Wasser zu holen. Solche Übungen gehörten zum Trainingsprogramm von Rettungsschwimmern, erläuterte DRK-Sprecher Hartmut Reiter am Sonntag.
10 Kommentare
Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.
Links ins WWW
Der MDR ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich!
